Wie wichtig ist mir der Glaube?

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Heute soll es noch einmal um die Frage gehen, inwieweit wir die Worte und Lehren Jesu so aufnehmen und beherzigen, dass wir zusehends in unserem alltäglichen Leben diese Ruhe erfahren, von der Jesus spricht. Wir haben Zugang zur Bibel. Wir können uns Zeit nehmen über Bibelworte nachzudenken. Wir können Predigten anhören oder auch christliche Blogs lesen.

Jesus hat in seinem Gleichnis vom Sämann und dem vierfachen Ackerfeld verschiedene Lebenshaltungen besprochen, die bewirken können, dass wir nur eingeschränkt davon profitieren, wenn wir uns mit den Worten Jesu befassen.

Juli 2014 203hellerMOPT

Heute soll es um die dritte Bodenbeschaffenheit gehen. Der Sämann verbreitet die Botschaft Gottes wie einen Samen. Jesus sagt: „Und einiges fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen empor und erstickten’s, und es brachte keine Frucht.“ (Markus 4,6/Luther 1984).

Der Gedanke ist, dass der gute Same zwar aufgeht, aber an der gleichen Stelle wachsen auch noch andere Pflanzen, die die Getreidepflanze schließlich überwuchern. Das sind Dornen. Diese können verhindern, dass das Getreide weiterwächst und schließlich Frucht bringt.

Jesus hat auch diesen Aspekt seines Gleichnisses erklärt. Das Gleichnis und die Erklärung finden wir in drei Evangelien kurz zusammengefasst. Es lohnt sich den Text sowohl bei Matthäus, Markus als auch bei Lukas nachzulesen.

„Bei dem aber unter die Dornen gesät ist, das ist, der das Wort hört, und die Sorge der Welt und der betrügerische Reichtum ersticken das Wort, und es bringt keine Frucht.“ (Matthäus 13,22/Luther ‘84).

„Und andere sind die, bei denen unter die Dornen gesät ist: die hören das Wort, und die Sorgen der Welt und der betrügerische Reichtum und die Begierden nach allem andern dringen ein und ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht.“ (Markus 4,18+19/Luther ’84).

„Was aber unter die Dornen fiel, sind die, die es hören und gehen hin und ersticken unter den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden des Lebens und bringen keine Frucht.“ (Lukas 8,14/Luther ’84).

Freilich leben wir auch als Christen noch in dieser Welt. In der Kirchengeschichte gab es zwar Mönche, die allem entsagten und irgendwo als Einsiedler ein entbehrungsreiches Leben führten. Die Mehrheit der Gläubigen hat aber versucht sich in ihren Lebensumständen als Christen zu bewähren.

Wer in dieser Welt lebt, muss sich unwillkürlich mit vielen Dingen auseinandersetzen: Wovon soll ich leben? Wie kann ich mich finanziell und gesellschaftlich absichern? Wie kann ich das Leben genießen?

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Dabei ist auch bekannt, dass unsere menschlichen Pläne manchmal nicht aufgehen. Es kann etwas dazwischen kommen. Mancher, der gemeint hat, er habe sich gegen viele Gefahren geschützt, musste dennoch erhebliche Verluste hinnehmen. Insofern erscheint mir die Rede Jesu vom „betrügerischen Reichtum“ durchaus sinnvoll.

Jesus geht es offensichtlich um die Frage welche Schwerpunkte wir im Leben setzen. Manche befassen sich mit der Bibel, aber andere Dinge sind ihnen trotzdem viel wichtiger. Jesus spielt zwar eine Rolle in ihrem Leben, sie sind aber nur bedingt bereit von ihm zu lernen.

Das sind Fragen mit denen sich jeder Christ auseinandersetzen sollte: Welchen Platz räume ich Jesus in meinem Leben ein? Vertraue ich wirklich darauf, dass Jesus es gut mit mir meint? Bin ich bereit, ihm alle Bereiche meines Lebens anzuvertrauen?

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Ein Gedanke zu „Wie wichtig ist mir der Glaube?

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