Über christenfindenruhe

Auf meinem deutschen Blog möchte ich kurze Texte über Matthäus 11 Verse 28 bis 30 veröffentlichen und die frohe Botschaft von Jesus Christus anschaulich machen. Es lohnt sich, Jesus Christus zu vertrauen. On my new English blog "Motivation of Christian Love" I am sharing my thoughts on 1 Corinthians 13 and other bible texts.

Dankbarkeit, Frieden und Ruhe

Schönbllck und MM 04.13 066

Intellektuelle Argumente für den Glauben stehen auf meinem Blog nicht im Vordergrund. Ich betone aber sehr gerne, dass vieles, was in der Bibel gelehrt wird, gut für uns Menschen ist.

Ich denke zum Beispiel daran, dass im Alten und im Neuen Testament viel von Dankbarkeit die Rede ist. Unser Leben wird so viel heller, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf all das Schöne und Frohe richten, das wir erleben dürfen. Wer sich über solche Dinge freuen kann, wird viel entspannter und gelassener auf weniger angenehme Situationen reagieren.

Ich habe manchmal gesagt, dass ich auf meinem Blog gerne allgemeine Gedanken aus der Lebensberatung weitergeben möchte, die uns helfen können, innerlich ruhiger zu werden. Andererseits habe ich mir vorgenommen, mich intensiv mit diesen Versen in Matthäus 11,28-30 zu beschäftigen.

Wer sich auf die Lehren der Bibel einlässt, wird merken, dass dort vieles gesagt ist, was unser Leben einfacher und angenehmer machen kann. Wir finden in der Heiligen Schrift viel Anregung, auch über Beziehungen zu anderen Menschen und was wir dafür tun können, nachzudenken. Wer lernt, soweit es an ihm selbst liegt, nach Frieden mit allen Menschen zu trachten, wird anfangen entspannter durchs Leben zu gehen.

Heute möchte ich aber noch einen Gedanken über Dankbarkeit weitergeben. Ich erinnere mich an eine Geschichte im Lukasevangelium, in der besonders darauf hingewiesen wird, dass jemand Jesus gedankt hat.

Jesus hatte zehn Aussätzige geheilt. Diese Männer waren Jesus begegnet und hatten von ferne gerufen: „Meister, erbarme dich unser!“ Jesus schickte diese Männer zu den Priestern. (Die Priester waren dafür zuständig, um Aussatz zu untersuchen und es gegebenenfalls festzustellen, wenn ein solches Geschwür verheilt sein sollte.) Lukas berichtet, dass diese Männer auf dem Weg zu den Priestern gesund wurden. (Vgl. Lukas 17,13-19).

Für viele Ausleger ist Aussatz ein Bild für die Sünde. Aussätzige durften nicht unter den anderen Menschen leben. Sie mussten separat wohnen, Abstand halten und die Menschen rechtzeitig vor sich warnen, indem sie riefen: „Unrein! Unrein!“ (Unwillkürlich erinnert uns das an Kranke, die wegen Ansteckungsgefahr in Quarantäne sein müssen.)

Aufgrund unserer Sünde sind wir- wie durch eine tiefe Kluft -von Gott getrennt. Noch so große religiöse Anstrengungen, genügen nicht, um diese Kluft zu überwinden.

Auch wir dürfen zu Jesus rufen: „Meister, erbarme dich unser!“ Dabei gilt uns die Verheißung: „Denn wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden.“ (Römer 10,13 und vgl. Joel 3,5)

Einer dieser Männer ist zu Jesus zurück gekommen und hat Gott für seine Heilung gepriesen. Hast Du Jesus schon einmal dafür gedankt, dass er sein Leben für uns hingegeben hat, um uns aus unseren Sünden zu erretten? Petrus schreibt über Jesus: „der unsere Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.“ (1. Petrus 2,23)

Wenn du es glauben und fassen kannst, dass Jesus auch für deine eigenen Sünden gestorben ist, so danke ihm dafür. Wer Vergebung seiner Sünden erlebt, darf Frieden mit Gott erfahren. Das ist eine Dimension der Ruhe, die nur dem Glaubenden zuteilwird.

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(Ich habe alle Bibelverse nach der Luther Übersetzung von 1984 wiedergegeben.)