Über christenfindenruhe

Auf meinem deutschen Blog möchte ich kurze Texte über Matthäus 11 Verse 28 bis 30 veröffentlichen und die frohe Botschaft von Jesus Christus anschaulich machen. Es lohnt sich, Jesus Christus zu vertrauen. On my new English blog "Motivation of Christian Love" I am sharing my thoughts on 1 Corinthians 13 and other bible texts.

Schritte, um im Glauben zu wachsen

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„Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Dornen!“ (Jeremia 4,3b/Luther 1984).

In den letzten Wochen habe ich über Gleichnisse Jesu nachgedacht, in denen es um Saat, Ackerbau und Ernte geht. Zuletzt habe ich mehrere Beiträge veröffentlicht, in denen es um Jesu Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld geht.

Was mache ich aus dem was ich in der Bibel lese? Was mache ich aus einer Predigt, die ich höre? Wie empfänglich bin ich für das Wort Gottes?

Jesus hat davon gesprochen, dass der Same des Wortes Gottes auf verschieden beschaffene Böden fällt. Da gibt es festgetrampelte Böden wo jeder Same ganz an der Oberfläche bleibt. Da gibt es Böden, die oben eine dünne Humusschicht haben, wo es aber einige Zentimeter tiefer recht steinig wird. Es gibt Böden, auf denen auch alles Mögliche andere wächst und gedeiht. Dornen und Disteln können Getreidekeimlinge alsbald ersticken.

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Was können wir tun, damit wir mehr vom Wort Gottes profitieren? Können wir etwas dazu beitragen, damit der Same des Wortes Gottes in unserem Leben wachsen und gedeihen kann?

Obiger Vers scheint mir eine Antwort zu geben: „Pflüget ein Neues…!“ Wer Ackerbau betreibt, tut gut daran, seine Felder entsprechend vorzubereiten, bevor er seinen Samen ausstreut. Es ist vorteilhaft, wenn das Erdreich locker ist. Mit einem Pflug erzeugte Furchen machen es möglich, dass der Same einigermaßen tief ins Erdreich hineinfällt.
Wer seinen Boden durchpflügt, kann damit auch der Ausbreitung von Unkraut und Gestrüpp Einhalt gebieten. Dort wo keine Dornen und Disteln sind, kann Getreide viel besser gedeihen

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Nun gut, mag mancher sagen, das hört sich recht plausibel an. Das mag alles richtig sein, wenn es um Ackerbau geht. Aber helfen solche Theorien denn wirklich weiter, wenn ich im Glauben an Jesus wachsen will? Wie kann man das auf das praktische Christenleben anwenden?

Ich möchte einen ganz schlichten, einfachen Rat geben. Man kann seinen eigenen Herzensboden umpflügen, indem man beginnt in die Tat umzusetzen, was man aus der Bibel verstanden hat. Auf Neudeutsch würde man sagen: „Learning by Doing“.

In einem meiner ersten Beiträge auf diesem Blog habe ich Gedanken über die Geschichte von Zachäus weitergegeben. Dieser Beitrag hieß „Zu Jesus kommen“ und kann hier aufgerufen werden.

Zachäus hatte offensichtlich von Jesus gehört. Wir wissen nicht, was für Berichte über die Lehren und Taten des Herrn ihm zu Ohren gekommen waren. Wir wissen nur, was Zachäus aus dem was er über Jesus wusste gemacht hat.

Zachäus wollte Jesus sehen. Er machte sich auf. Er stieg kurzerhand auf einen Baum, damit die vielen anderen Menschen ihm die Sicht nicht versperrten. Offensichtlich hat Jesus die Sehnsucht des Mannes auf dem Baum bemerkt und beachtet. Als Jesus in der Nähe war, sprach er Zachäus direkt an. Jesus wollte Zeit mit Zachäus verbringen. Jesus wollte im Hause des Zöllners Zachäus zu Gast sein.

Als Ergebnis dieser Begegnung, wollte dieser Zöllner Geld zurückgeben, das er von anderen zu viel eingefordert hatte. Er wollte auch einen Teil seines Besitzes den Armen zukommen lassen. Zachäus fing an, sein Leben zu ändern. Sein Glaube sollte zur Tat werden. Jeder konkrete Schritt würde ihm helfen, Gottes Wort besser zu verstehen.

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