Wie soll das zugehen?

IMG_3568heller

Letzte Woche habe ich geschrieben, dass Gott möchte, dass wer an Jesus glaubt, auch ein Segen für andere wird. Mancher fragt sich vielleicht: Wie soll das zugehen?

Jesus fordert uns auf, von ihm zu lernen. Ich möchte ein paar Gedanken mit Euch teilen.

Eine Frau hörte wie Jesus predigte und lehrte. Sie staunte und sagte zu Jesus: „Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, an denen du gesogen hast.“ (Lukas 11,27/Luther ’84).

Jesus ging auf die Worte dieser Frau ein. Er fing aber nicht an, über seine Mutter zu schwärmen. Vielmehr hatte er eine geistliche Lektion für diese Frau. Er wollte ihr helfen, über ihre Bewunderung hinauszuwachsen und selber konkrete Schritte zu unternehmen.

Jesus sagte zu der Frau: „Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.“ (Lukas 11,28). Er bestätigt, dass seine Mutter einen Anteil an seiner menschlichen Entwicklung hat. Er hebt eine Eigenschaft seiner Mutter besonders hervor: Sie hat auf Gottes Wort gehört und sie hat es in ihrem Herzen bewahrt.

Wenn wir in der Bibel lesen, wenn wir auf Gottes Wort hören möchten, kommt es vor, dass wir Dinge nicht ganz verstehen. Vielleicht hat sich letzte Woche mancher gefragt: Wie kann das zugehen, dass Ströme lebendigen Wassers von meinem Leibe ausgehen? Wie kann ich Salz und Licht in dieser Welt sein?

Es ist jedenfalls richtig, Gottes Wort zu hören und es zu bewahren. Gott möchte, dass jeder Gläubige ein Segen und ein positiver Einfluss in seiner Umgebung wird. Wir wissen vielleicht nicht, was wir konkret dazu beitragen können. Es ist aber gut, wenn wir daran festhalten und uns daran erinnern: Gott möchte uns in irgendeiner Form zum Wohl unserer Mitmenschen gebrauchen.

Als damals der Engel Gottes zu Maria sprach, sagte er zu ihr: „Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären… Der wird groß sein… und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.“ (Lukas 1,31-33)

Maria fragte: „Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Manne weiß?“. Auch manche von uns fragen vielleicht: Wie soll es zugehen, dass Menschen durch mich auf den Sohn des Höchsten aufmerksam werden und dass sie anfangen an ihn zu glauben?

Der Engel erklärte der Maria damals: „Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“ Das könnte Gott auch uns sagen. Gott kann uns für seine Absichten gebrauchen und uns dazu tauglich machen, selbst wenn wir gute Gründe haben, warum wir uns das nur schwer vorstellen können. Gott kann.

Maria bewahrte diese Worte in ihrem Herzen. Sie verdrängte diese Botschaft nicht. Vielmehr sagte sie: „Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe wie du gesagt hast.“

Manchmal sagt Gott gläubigen Menschen etwas über seine Absichten mit ihnen. Jesus möchte, dass Ströme lebendigen Wassers von seinen Jüngern ausgehen und dass sie in dieser Welt wie Salz und Licht sind.

Wohl dem, der solche Worte hört und sie vertrauensvoll in seinem Herzen bewahrt: „Herr ich gehöre Dir, ich will Dir dienen. Ich will Dein Jünger sein. Dein Wille geschehe. Nimm mein Leben in Deine Hände. Lehre mich und gebrauche mich! Amen.“

IMG_3047HellerMOPT

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s