Zusammenfassung: „von Herzen“ (Teil 2)

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Was sich in unseren Herzen abspielt, hängt zum Teil von uns selbst ab. Wir haben einen gewissen Einfluss darauf, was unsere Gefühlswelt, unsere Ansichten und Absichten prägt.

„Vor Gott das Herz ausschütten“ (31.01.20)

Hanna war eine Frau, die Grund hatte sich bedrückt zu fühlen. Gerade, wenn die Familie zur Stiftshütte reiste, machte ihre Konkurrentin ihr das Leben besonders schwer. Hanna ließ sich aber nicht von ihrem Kummer überwältigen. Sie ging alleine zum Zelt Gottes und verbrachte dort beträchtliche Zeit damit, dass sie zu Gott betete.

„RE. <Der Weg von den Ohren ins Gedächtnis und ins Herz>“ (07.02.20)

Durch das Internet, andere Medien und Kontakte haben wir Tag für Tag Zugang zu einer Fülle an Informationen. Man kann sich von allem Berieseln lassen, ohne je selber viel nachzudenken.

Es ist nichts schlechtes, wenn ein Bibelleser versucht, einen guten Überblick über die Heilige Schrift zu bekommen. Wichtig ist aber, dass wir das Wort Gottes auf unser eigenes Leben beziehen und dass wir es beherzigen.

„Psalm 139“ (14.02.20)

„Der 139. Psalm beginnt mit den Worten: <Herr, du erforschest mich und kennest mich.> (Vers 1). Der Psalmist weiß, dass Gott ihn durch und durch versteht. Gott weiß, was wir tun, was wir denken und was wir reden.“

„Der Psalmist hat sich entschieden: Er möchte sich für diesen Gott und seinen Einfluss weiter öffnen. Er betet: <Erforsche ich, Gott, und erkenne mein Herz…>“

„Ein Gebet bei schwindendem Mut“ (21.02.20)

„Schwierige Lebensumstände können sich auf unser Herz, d.h. auf unsere Stimmung auswirken. Der Psalmist stellt fest, dass er sich irgendwie ausgetrocknete und leer fühlt.“

„Der Psalmist betet angesichts seiner emotionalen Dürrezeit zu Gott: <Herr, höre mein Gebet und lass mein Schreien zu dir kommen! Verbirg dein Antlitz nicht vor mir in der Not, neige deine Ohren zu mir; wenn ich dich anrufe, so erhöre mich bald!>“ (Psalm 102,2+3).

„Aber mein Herz fürchtet sich nur vor deinen Worten“ (28.02.20)

Wenn man von anderen, die die Macht dazu haben, ungerecht behandelt wird, macht einen das nicht unbedingt fröhlicher. Menschen können (versuchen) einem Furcht einzuflößen.  Der Psalmist hat sich aber entschieden, dass er in erster Linie Gott fürchten möchte. Es ist ihm ein Anliegen, dass er in jeder Lebenssituation auf Gottes Gebote achtet.

„Recht muss doch Recht bleiben“ (06.03.20)

„Gerade dann, wenn in einer Gesellschaft Unrecht geschieht, besinnen sich fromme, aufrichtige Menschen auf das Recht. Gerade aufmerksame Bibelleser haben die Möglichkeit, ihre Sinne für Recht und Unrecht zu schärfen. Es ist gut, wenn christliche Menschen mit offenen Augen und offenen Ohren durch die Welt gehen und darauf achten, wenn in ihrer Umgebung Unrecht geschieht.“

„Gefühle“ (13.03.20)

„Freilich steht der Begriff ‚Herz‘ in der Bibel nicht nur für Gefühle, sondern auch für unser Denken, unsere Einstellungen und unseren Willen. Man mag darüber streiten, inwieweit man seine eigenen Gefühle willentlich beeinflussen oder auch unterdrücken kann. Trotzdem können wir (wenigstens teilweise) entscheiden, welche Gefühle uns wichtig sind und von welchen Gefühlen wir uns leiten lassen.

Wir können bestimmte Gefühle nähren und weiterentwickeln. Andere Empfindungen können wir (zumindest ein Stück weit) beiseitelassen und uns mit besseren, erfreulicheren Dingen beschäftigen.“

 

Obwohl ich es anders angekündigt habe, kommt der zweite Teil dieser Zusammenfassung schon jetzt. Nächste Woche feiern wir ja schon Karfreitag und Ostern!

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