Ein Ruf zur Umkehr

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Gott spricht: „Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke und deine Sünden wie den Nebel. Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich.“ (Jesaja 44,,22/Luther 1984).

Vor vielleicht hundert Jahren haben die Deutschen sich als eine christliche Nation verstanden. Heute wissen viele darum wie sehr unsere Kultur auf der Grundlage des Christentums entstanden ist. Aber der Einfluss der Kirchen in der Gesellschaft ist geringer als wohl im 19. und im beginnenden 20. Jahrhundert.

Viele zweifeln an den Aussagen der Bibel. Es gibt in unserem Land andere Weltanschauungen, die sich vom christlichen Glauben distanzieren. Im Zuge der Globalisierung und weil Menschen aus vielen Ländern nach Deutschland und nach Europa gekommen sind, spielen auch andere Weltreligionen eine gewisse Rolle in europäischen Nationen.

Früher waren die meisten Menschen ziemlich arm und von den Kapriolen der Natur und des Wetters abhängig. Eine schlechte Ernte konnte erhebliche Auswirkungen haben. Damals trösteten sich viele mit Gottes Wort. Menschen beteten gerne und sie hofften auf Gott.

Nicht zuletzt durch ungeahnte technische Fortschritte und Errungenschaften haben die Menschen angefangen viel mehr als früher über menschliche Fähigkeiten und Möglichkeiten zu staunen. Viele empfanden es nicht mehr als notwendig, auf die Hilfe eines allmächtigen Gottes zu hoffen. Wo der Mensch nahezu alles vermag, scheint man Gott nicht mehr zu brauchen.

Gleichzeitig aber haben menschliche Erfindungen und Möglichkeiten auch viele Nachteile für die Menschheit gebracht. Dynamit und Atomkraft konnten nicht nur für friedliche Zwecke gebraucht, sondern auch zur Herstellung von Massenvernichtungswaffen verwendet werden.

Es ist für sich genommen nichts Schlechtes, wenn Menschen ihre eigenen Möglichkeiten und Potentiale erkennen und ausschöpfen. Doch wo der Mensch nur sich selbst bewundert und seine eigene Macht bestaunt, können Mitmenschlichkeit und Rücksicht auf Schwächere verloren gehen.

Die Israeliten waren Gottes Volk. Ihre Väter hatten Gottes Hilfe und Segnungen auf vielfältige Weise erlebt. Doch auch bei ihnen gab es andere Weltanschauungen und Lebensentwürfe zur Auswahl. Immer wieder wandten sie sich von Gott ab und sie verehrten selbstgemachte Gottheiten.

Es gab Handwerker und Künstler, die es verstanden aus Holz oder aus anderen Materialien Figuren und Bildnisse herzustellen. Diese wurden dann als Götzen verehrt. (Vgl. Jesaja 44,13+17.) Doch solche selbstentworfenen Religionen konnten dazu führen, dass die Leute Gebote Gottes, die zu ihrem eigenen Wohl dienen sollten, außer Acht ließen.

Naturkatastrophen und feindliche Feldzüge konnten ihnen erhebliche Probleme verursachen. Die Propheten Gottes warnten immer wieder davor, dass so etwas passieren konnte. Gott lud sein Volk ein, umzukehren. Gott lädt auch uns ein, dass wir uns auf ihn und seine Gebote und Ordnungen besinnen.

Er ist bereit Missetaten zu vergeben. Was uns von Gott trennt und was uns den Blick auf Gott versperrt, könnte dann verschwinden wie eine Wolke oder ein Nebel.

Wer Gottes Vergebung empfängt, darf auf Gottes Erlösung hoffen. Wiederhergestellte Beziehungen zu unserem Schöpfer eröffnen neue Lebensqualität.

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