„Was wächst auf dem Ackerboden Deines Lebens?“

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Jesus hat viel in Gleichnissen geredet. Er hat über alltägliche Vorgänge gesprochen, mit denen die Menschen vertraut waren.

Einer seiner Themenbereiche war Saat und Ernte. Kürzlich habe ich ein paar Verse angeführt, in denen Jesus sagt, dass es geheimnisvoll ist, wie aus einem kleinen Samen schließlich eine Pflanze wird, die Früchte trägt.

In einem Gleichnis vergleicht Jesus das Aussäen von Samen mit der Verkündigung des Wortes Gottes. Es braucht Zeit bis ein Same aufgeht und man kann das Wachsen der Pflanze nicht direkt beeinflussen. Bestenfalls kann man für günstige Umstände, für ausreichend Wasser und Sonne sorgen.

Ich denke über Jesus als Lehrer nach. Sicherlich hat Jesus seine Gleichnisse über das Ausstreuen von Samen auch auf seine eigene Lehr- und Verkündigungstätigkeit bezogen.

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In einem ähnlichen Gleichnis spricht Jesus ein anderes Problem an. Jemand hat guten Samen ausgesät. Schließlich wächst aber nicht nur der erwünschte Weizen auf dem Feld. Nein, dort wuchert auch das Unkraut.

Als Kind war es für mich eine spannende Angelegenheit, zu warten bis ein Same aufging. Wie aufregend, als plötzlich etwas Grünes in dem Blumentopf auftauchte. Aber es war nicht einmal sicher, ob das die gewünschte Pflanze war. Vielleicht waren in der Erde noch sonstige Samen. Oder vielleicht hat der Wind irgendetwas anderes noch in meinen Blumentopf getragen.

Es blieb nichts anderes übrig, als noch abzuwarten. Schließlich würde es sich zeigen, ob aus den grünen Keimen schließlich tatsächlich die ersehnten Blumen oder dergleichen geworden sind.

Es ist auch aufregend, wenn man überlegt, was wohl aus den Menschen wird, die die Botschaft der Bibel gehört haben. Werden sie auf das Wort Gottes eingehen? Wie wird sich ihr Leben verändern?

Wie werden sich Menschen entwickeln, die sich einer christlichen Gemeinde oder einem Bibelkreis anschließen? Kann man in ihrem Leben erkennen, dass der Same des Wortes Gottes aufgeht? Oder wächst im Leben dieser Menschen – bildlich gesprochen – vielleicht auch noch manches Unkraut?

„Das Himmelreich gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. Als nun die Saat wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut.“ (Matthäus 13,24-26/Luther’84).

Schließlich fragten die Knechte dieses Ackerbauern bezüglich des Unkrauts: „Willst du denn, dass wir hingehen und es ausjäten? Er sprach: Nein! Damit ihr nicht zugleich den Weizen mit ausrauft, wenn ihr das Unkraut ausjätet. Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um die Erntezeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheune.“ (Verse 28b-30).

Wenn der Weizen und das Unkraut ausgereift sind, kann man beides besser unterscheiden. Dem Ackerbauern ist sehr an dem Weizen gelegen.

Der Volksmund sagt in einem Sprichwort:Du sollst das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Das ist ein ähnlicher Gedanke wie in dem Gleichnis Jesu. Gott ist daran gelegen, dass in Menschen, die sich zum Glauben bekennen, die Frucht eines gottgefälligen Lebens aufwächst. Das aber braucht Zeit.

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Ein Gedanke zu „„Was wächst auf dem Ackerboden Deines Lebens?“

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