Ein Wort an christliche Mitarbeiter und an alle, die von Jesus lernen möchten

Juli 2014 203MOP2

Schon mancher, der in irgendeiner Form an der Verkündigung der christlichen Botschaft beteiligt ist, hat sich bisweilen gefragt, was eigentlich dabei herauskommt. Geht bei manchen Zuhörern womöglich alles nur ins eine Ohr hinein und aus dem anderen wieder hinaus. Heute möchte ich über ein paar Bibelverse nachdenken, die man – wenn man so möchte – als die Strategie Jesu bezeichnen könnte:

„Und er sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft und schläft und aufsteht, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst – er weiß nicht wie. Denn wie von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, danach den vollen Weizen in der Ähre. Wenn sie aber die Frucht gebracht hat, so schickt er alsbald die Sichel hin; denn die Ernte ist da.“  (Markus 4,26-29/Luther 1984).

 

Bekanntlich hat Jesus oft über Dinge des täglichen Lebens gesprochen und diese benutzt, um geistliche Wahrheiten zu erklären. So hat er auch in verschiedenen Gleichnissen über Saat und Ernte gesprochen.

In seiner Erklärung zu seinem Gleichnis vom Sämann sagt er: „Der Sämann sät das Wort.“ (Markus 4,14). Jesus vergleicht also sein Predigen und Lehren mit dem Ausstreuen von Samen.

Säen ist mit Arbeit verbunden. Dennoch kann der Landwirt oder Bauer nur bedingt dafür sorgen, dass der Same aufgeht und keimt. Freilich kennt er die Gesetzmäßigkeiten, wie das funktioniert und wie man es begünstigen kann. Dennoch bleibt es geheimnisvoll, wie es kommt, dass etwas tatsächlich wächst.

Es wäre Unsinn, würde ein Sämann seinen Samen wieder ausgraben, um ihn zu ermahnen, er solle doch gefälligst wachsen. Nein er muss den Samen im Boden lassen und abwarten.

Es gibt vermutlich wissenschaftliche Untersuchungen über das Keimen und das Wachsen von Samen. Trotzdem bleibt es ein Wunder, dass aus einem unscheinbaren Samen etwas Größeres wird.

Was kann ein Sämann eigentlich tun? Zum einen kann er darauf achten, dass er guten Samen verwendet. Außerdem ist es von Vorteil, wenn er sein Saatgut auf fruchtbares Erdreich streut.

Um wachsen zu können braucht ein Same genügend Wasser. Eine Pflanze braucht auch ausreichend Sonne.

Wenn alles gut geht, kommt der Tag, an dem die Ähren groß genug sind und reichlich Weizen tragen. Dann kann der Bauer sein Feld abernten und schließlich die Früchte seiner Arbeit genießen.

Was heißt das nun für einen christlichen Mitarbeiter, der eifrig bemüht ist, die christliche Botschaft zu verbreiten? Er soll auf die Qualität seines Samens achten und gut überlegen, wann und wo er die gute Nachricht zum Besten geben kann. Dann muss er es Gott überlassen, dass er dafür sorgt, dass der Same aufgeht und wächst.

Zum Schluss möchte ich noch ein Wort an jeden richten, der von Jesus lernen möchte:

Sei geduldig und vertraue auf Gott! Lies in der Bibel und denke darüber nach. Höre aufmerksam auf die Worte Jesu! Es braucht Zeit, bis der gute Same aufgeht.

Nimm dir jeden Tag Zeit, um von Jesus zu lernen. Warte auf Gott, bis du merkst wie sein Wort in deinem Leben Veränderungen bewirkt!

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Ein Gedanke zu „Ein Wort an christliche Mitarbeiter und an alle, die von Jesus lernen möchten

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