Lernen und die Persönlichkeit eines Lehrers

chairs and table at home

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„Alles, was zum Leben und zur Frömmigkeit dient, hat uns seine göttliche Kraft geschenkt durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Kraft.“ (2.Petrus 1,3).

 

Den Herrn, der uns Menschen beruft, erkennen ist der Weg zu göttlichen Segnungen, von denen hier die Rede ist. In dem Maße wie Gläubige Gott erkennen, schenkt er ihnen alles, was sie brauchen, um ein gottgefälliges Leben zu führen.

Jesus fordert uns auf, von ihm zu lernen. Das ist ein Weg zur Ruhe und Gelassenheit, die Gott schenken möchte. (Vgl. Matthäus 11,29).

Wenn wir von Jesus lernen möchten, ist es gut über ihn als Lehrer nachzudenken. Ein Lehrer beeinflusst seine Schüler zum einen durch Worte, das heißt durch Belehrungen, die er ausspricht. Andererseits spielt auch das Verhalten und das Vorbild eines jeden Lehrers eine wesentliche Rolle.

Kinder werden nicht nur durch das Vermitteln eines Unterrichtsstoffs von einem Lehrer geprägt. Nein es ist auch die Art des Lehrers wie er reagiert und mit seinen Schülern umgeht. Wenn Kinder ihrem Lehrer vertrauen und gerne in seinem Unterricht sind, lernen sie viel leichter.

Wenn Kinder sich von einem Lehrer missverstanden oder schlecht behandelt fühlen, kann ihnen dessen Unterricht zur Qual werden. Das zeigen sie dann gegebenenfalls auch durch ihr eigenes Verhalten.

Ganz anders sieht es aus, wenn Kinder sich in einem Unterricht wohl fühlen. Kinder, die einen Lehrstoff, als hilfreich und nützlich empfinden, sind viel eher bereit, sich entsprechend zu bemühen. Die persönliche Art des Lehrers, sein Charakter und sein Verhalten können entscheidend sein, wenn es darum geht, Kinder für einen Lernstoff zu begeistern.

Kinder merken schnell, wie ein Lehrer selbst über seinen Lehrplan denkt. Ein Lehrer, der was er vermitteln soll, als langweilig oder gar unsinnig empfindet, wird seine Schüler schwerlich für diesen Unterricht begeistern. Im Gegensatz dazu wird ein Lehrer, dem man anmerkt, dass er aus tiefster Überzeugung und mit Liebe unterrichtet, diese positive Einstellung auch seinen Schülern vermitteln können.

In Matthäus 11,29 fordert uns Jesus auf, von ihm zu lernen. Als nächstes weist er auf seine eigene Einstellung und seine innere Haltung hin. Gerade weil Jesus „sanftmütig und von Herzen demütig“ ist, können wir von ihm Dinge lernen, die uns innerlich ruhig und gelassen machen.

In der Bibel, im Alten und im Neuen Testament, finden wir viele Ratschläge und Anweisungen wie wir Menschen uns verhalten sollen. Dabei zeigt sich, dass wir allzu leicht Gottes Gebote missachten und es vorziehen, selbstsüchtigen, egoistischen Zielen nachzueifern. Das kann dazu führen, dass wir Gottes Wegweisungen eher als eine Belastung als eine Hilfe ansehen.

Der eingangs wiedergegebene Vers aus dem Petrusbrief zeigt uns einen Ausweg auf. In dem Maß wie wir Gottes Liebe zu uns erkennen, bekommt unser Leben eine neue Richtung und wir erhalten neue Kraft. Es macht allen Unterschied der Welt, wenn wir anfangen zu verstehen, wie Gott wirklich ist und wie gut er es mit uns meint.

In Jesu Liebe dürfen wir auch die Liebe des himmlischen Vaters erkennen. Jesus kommt uns entgegen und ruft uns aus unseren Verirrungen und Sackgassen heraus zu sich. Er sagt: „Lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.“

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