Ruhe suchen ist nicht schwer…

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Ruhe suchen, das ist gut,

Ruhe finden, das macht Mut.

Ruhe suchen ist nicht schwer,

Ruhe finden manchmal sehr.

Hier sind die gereimten Worte, die mir schon vor geraumer Zeit für meinen Blog eingefallen sind. Bisher habe ich diesen Vers noch nie veröffentlicht.

Tatsächlich habe ich dafür auch eine Melodie. Ich dachte, es könnte gut sein, wenn jeder, der meinen Blog besucht diesen vertonten Text anhören könnte. Aber ehrlich gesagt, bin ich im Singen nicht mehr so geübt wie früher einmal …

Ja, Ruhe suchen ist verhältnismäßig leicht. Aber dann kommen vielleicht alle möglichen Hindernisse, sei es ein Telefonanruf, ein vergessener Termin oder dies und das.

Viele haben schon berichtet, wenn man sich Zeit nimmt, um still zu sein und im Gebet vor Gott zu treten, fällt einem plötzlich alles Mögliche ein, was man eigentlich erledigen müsste. Wer Urlaub hat muss oftmals erst herunterfahren. Vielleicht ist man sonst genauso gestresst wie während der Arbeit.

Im ersten Jahr meines Blogs habe ich einige Beiträge über Arbeit geschrieben. Arbeit kann unser Leben bereichern. Aber Arbeit kann uns auch an die Grenzen unserer Belastbarkeit führen. (Diese Beiträge mit der Suchfunktion auf meinem Blog unter dem Schlagwort „Arbeit“ zu finden.)

Als ich meinen Blog begann überlegte ich, ob ich den Blog einfach „Ruhe finden“ nennen soll. Dann entschied ich mich aber für „Christen finden Ruhe“. Schon mit dem Namen meines Blogs wollte ich mitteilen, dass es um eine christliche Antwort auf das Problem des Ruhefindens gehen soll.

Im Mittelpunkt meines Blogs stehen Worte Jesu aus dem Matthäusevangelium. In Matthäus 11,28 lädt Jesus uns ein: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Luther).

Die Worte im griechischen Urtext für „ich will euch erquicken“ könnte man auch mit „ich will euch Ruhe geben.“ wiedergeben. Die Botschaft dieses Verses ist also: Wer zu Jesus kommt, kann bei ihm Ruhe finden.

Nun gibt es gewisse Hindernisse, um zu Jesus zu kommen. Seit Jesus diese Einladung ausgesprochen hat, sind ungefähr 2000 Jahre vergangen. Jesus lebt heute auch nicht mehr als Mensch unter uns.

Wir sind auf die Informationen angewiesen, die wir über Jesus erfahren und hören. Wir haben die Möglichkeit, selber in der Bibel zu lesen, um uns genauer über Jesus zu informieren.

Wer sich entscheidet, zu Jesus zu kommen, kann sich im Gebet an Jesus wenden. Wir können nicht wie die Jünger damals von Mensch zu Mensch mit Jesus sprechen. Wir können Jesus auch nicht sehen. Aber wir können zu ihm beten.

Menschen, die damals zu Jesus kommen wollten, mussten sich auf den Weg machen. Sie mussten andere Beschäftigungen zurückstellen. Sie mussten eine gewissen Wegstrecke zurücklegen. Es empfahl sich auch einiges an Zeit mitzubringen.

Manchmal versuchten auch andere eine Begegnung mit Jesus zu verhindern. Die Jünger wollten zu einer Zeit nicht, dass Kinder zu Jesus gebracht wurden. Zachäus war kleinwüchsig und musste auf einen Baum klettern, um Jesus sehen zu können. (Gerne empfehle ich, diesen Link zu meinem Beitrag „Zu Jesus kommen“ anzuklicken.)

Uns fehlt vielleicht der Glaube, dass es sich wirklich lohnt, zu Jesus zu kommen. Solcher Glaube kann entstehen, wenn wir uns mit der Bibel beschäftigen und auf andere Menschen hören, die Jesus vertrauen.

Ein anderes Hindernis ist, dass wir negativ vorbelastet sind. Wir haben uns willentlich oder unwissend von Gott und seinen Geboten entfernt. Die Bibel nennt das Sünde. Unsere Sünde trennt uns von Gott.

Jesus ist gekommen, um für uns einen Ausweg aus diesem Problem aufzuzeigen. Wir können Gott nicht vertrauen, weil wir uns in Worten, Taten oder Gedanken gegen Gott gestellt haben. Wir sind unter Menschen aufgewachsen, die alle auch gegen Gott gesündigt haben. Jesus aber hat die Strafe für unsere Sünden auf sich genommen.

So weit kommt Gott uns in Jesus entgegen. Er hat uns eine Möglichkeit geschaffen, dass wir von unserem schlechten Gewissen befreit vor Gott treten können.

Allerdings bedarf es unserer Entscheidung. Es kommt darauf an, dass wir uns aufmachen und zu Jesus kommen.

„Herr Jesus, ja ich möchte zu dir kommen. Du sollst der Mittelpunkt meines Lebens werden. Vergib mir alle meine Sünden. Hilf mir zu verstehen, wie ich mein Leben nach deinem Willen ausrichten kann. Ich möchte bei Dir Ruhe finden. Amen.“

Matthäus 11,28