
Das Böse ist eine Realität. Es gibt Menschen, die sich offensichtlich nicht an die Gebote Gottes (ZehnGebote) halten.
Besonders traurig ist, wenn Menschen, die sich als Christen ausgeben, andere für ihre Zwecke missbrauchen. Menschliche Willkür und Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen passt nicht zu der Botschaft Jesu.
Mir fällt eine Geschichte ein, die wohl ursprünglich von Martin Luther stammt. Er hatte einen Traum.
In diesem Traum hörte er jemanden predigen. Es war eine wundervolle Predigt. Es war ein Genuss, zuzuhören, eine wahre Freude für einen ernsthaften Christen wie Martin Luther.
Doch schließlich richtete er seinen Blick auf die Füße des Predigers. Da merkte er, dass es der Teufel selbst war. (Offensichtlich passten die Füße dieses Predigers zu mittelalterlichen Bildern vom Teufel.)

Bild aus Wikimedia Commons: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38631 Auteur/Author : Ifernyen (Collection personnelle):Satan, Calvaire de Plougonven, Finistère, Frankreich 1554. https://en.wikipedia.org/wiki/en:GNU_Free_Documentation_License
Gedanken zum Sendschreiben an die Gemeinde in Ephesus (Offenbarung 2,1-7)
Ich möchte heute nochmal auf die Offenbarung zurückkommen und zwar auf das Sendschreiben an die Gemeinde in Ephesus. Dort lesen wir:
„Ich kenne deine Werke und deine Mühsal und deine Geduld und weiß, dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sagen, sie seien Apostel, und sind’s nicht, und du hast sie als Lügner befunden, und hast Geduld und hast um meines Namens willen die Last getragen und bist nicht müde geworden.“ (Offenbarung 2,2+3 Luther 1984)
Man kann die Gemeinde in Ephesus als die Muttergemeinde der anderen Gemeinden in Kleinasien bezeichnen. Einst hatte der Apostel Paulus zwei Jahre lang in Ephesus in der Schule des Tyrannus gepredigt. So entstand die Gemeinde in Ephesus und wir lesen, „dass alle, die in der Provinz Asien wohnten das Wort des Herrn hörten, Juden und Griechen.“ (Apostelgeschichte 19,10 (Luther 1984).
Was in der Gemeinde in Ephesus geschah, konnte sich auf die anderen Gemeinden Kleinasiens auswirken. Die Gläubigen und die Leiter der Gemeinde in Ephesus hatten eine besondere Verantwortung.
Offensichtlich gab es damals Leute in Ephesus, die sich als Gesandte, als Boten Gottes ausgaben. Doch das war eine Lüge.
Es ist oft nicht leicht, falsche Propheten als solche zu erkennen. Menschen kommen und versuchen,Vertrauen zu gewinnen, indem sie vorgeben, sie würden in der Autorität Gottes handeln. Oft merkt man wie der Hase läuft erst, wenn es zu spät ist. Wenn Gläubige von solchen „Leitern“ geistlich mißbraucht und ausgenutzt werden, zeigt sich, dass diese nicht im Sinne Jesu handeln.
Einst hatte Jesus gesagt:
„Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.“ (Matthäus 7,15 Luther 1984)).

(Der Wolf im Schafskleid. Mit WordPress.com KI generiert.)
Als der Apostel Paulus nach Jerusalem reiste, um den Gemeinden dort eine Geldspende zu überbringen, traf er sich mit den Verantwortlichen der Gemeinde in Ephesus. Er rechnete damit, dass sie sich nicht mehr sehen würden und verabschiedete sich. Unter anderem sagte er:
„Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe kommen werden, die die Herde nicht verschonen werden. Auch aus eurer Mitte werden Männer aufstehen, die Verkehrtes lehren, um die Jünger an sich zu ziehen.Darum seid wachsam…“ (Apostelgeschichte 20,29-31a Luther 1984).

Es ist nicht leicht, sich mit böswilligen Eindringlingen und mit Verführern auseinanderzusetzen. Wer Irrlehren aufdecken und Irrlehrer entlarven möchte, steht vor einer schwierigen Aufgabe.
Achte auf dich selbst
Wer sich viel damit beschäftigt, was andere Schlechtes tun, kann selber zun einem mißtrauischen und negativen Menschen werden. Wer sich die ganze Zeit mit Bösem auseinandersetzt, kann selber innerlich agressiv werden. Was wir anschauen und womit wir uns beschäftigen, kann auch unser eigenes Leben prägen.
Die Verantwortlichen der Gemeinde in Ephesus hatten Anstrengungen unternommen, um ihre Gemeindeglieder vor Verführung, Ausnutzung und Irrwegen zu bewahren. Dafür werden sie von Jesus gelobt. Aber Jesus sieht auch eine Gefahr:
„Aber ich habe gegen dich, dass du die erste Liebe verlässt.“ (Offenbarung 2,4 Luther 1984).
Dazu fallen mir noch Worte aus dem 37. Psalm ein:
„Entrüste dich nicht über die Bösen, sei nicht neidisch auf die Übeltäter,… Sei stille dem Herrn und warte auf ihn. Entrüste dich nicht über den, dem es gut geht, der seinen Mutwillen treibt. Steh ab vom Zorn und lass den Grimm, damit du nicht Unrecht tust.“ (Psalm 37, 1+7+8 Luther 1984).
(Das Beitragsbild am Anfang dieses Posts wurde mit WordPress.com KI erstellt.)
So true. We must stay vigilant and test everything against God’s Word, but also guard our hearts from anger and bitterness. God calls us to love, discern, and trust Him, even when evil surrounds us – Psalm 37:1-7
Amen. Praise God! God bless you,Willie!