„Christen unter sich“ und Demut

Seit mehreren Jahren behandle ich Matthäus 11,29 Wort für Wort. Was ich seither über diesen Vers geschrieben habe kann man unter meinen Kategorien „Das Joch Jesu“, „Von Jesus lernen“, „Die Sanftmut Jesu“, „von Herzen“ und „demütig“ nachlesen. Dabei habe ich in den beiden zuerst genannten Kategorien unmittelbar auf diesen Vers bezogen geschrieben. Sonst habe ich sehr oft andere Bibelverse besprochen, in denen das jeweilige Wort vorkommt.

Unter meiner Kategorie „demütig“ habe ich seither eine Reihe Verse behandelt, wo im griechischen das selbe Wort steht, nicht aber im Deutschen. Dieses griechische Wort wird manchmal auch mit „niedrig“ oder „gering“ übersetzt.

Heute möchte ich einen Aspekt der Demut behandeln, die gläubige Christen von Jesus lernen dürfen. Es geht heute um die Demut von Gläubigen im Umgang mit anderen Gläubigen. Dazu möchte ich zwei Verse aus dem Philipperbrief weitergeben:

Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.“ (Philipper 2,3+4/Luther 1984)

Diese Verses sprechen für sich selbst. Nachfolger Jesu sollen demütig sein und sich gegenseitig achten. Sie sollen nicht zuerst auf ihren eigenen Vorteil bedacht sein. Sie sollen sich Gedanken darüber machen, was dem anderen weiterhilft.

Wer im Sinne von Matthäus 11,20 das Joch Jesu auf sich nimmt, der entscheidet sich dafür, sein Leben für die Ziele Gottes mit dieser Welt einzusetzen. Jesus möchte uns seinen Plänen entsprechend gebrauchen und einsetzen.

Gottes Ziele für uns können wir etwa im Vaterunser erkennen. Wir sollen Anteil daran haben, dass Gottes Reich kommt und dass sein Name geheiligt wird. Jesus möchte, dass wir Salz und Licht sind in dieser Welt.

Alle, die ihr Leben Jesus hingeben und die sein Joch auf sich nehmen, werden damit Teil eines göttlichen Plans. Sie werden von Gott eingesetzt, um gemeinsame Ziele zu erreichen.

Wahre Christen haben (wenigstens im Grundsatz) gemeinsame Ziele. Es ist gut, wenn wir uns als ein Team im Dienste Jesu verstehen.

Keiner von uns muss alles alleine machen. Es gibt noch andere, die der Herr in dieser Welt gebrauchen will. Das zu verstehen kann uns Mut machen. Wenn man andere Nachfolger Jesu als Gleichgesinnte und als Mitkämpfer erkennt, fällt es leichter, diese in Demut hoch einzuschätzen.

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