Mit Gott leben

„So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit.“ (1. Petrus 5,6/Luther 1984)

„Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis.“ (Sprüche 1,7a)

Heute möchte ich einfach ein paar Gedanken mit euch teilen. Was bestimmt unser Denken, Reden und Handeln?

In Folge seiner Beobachtungen an psychisch Kranken Menschen hat Sigmund Freud einst festgestellt, dass Menschen sich zum Teil von irgendwelchen Trieben leiten lassen. Er bezeichnete diesen Aspekt der menschlichen Persönlichkeit als das „Es“.

Freilich hat es im Zusammenhang mit der Psychoanalyse von Sigmund Freud Diskussionen darüber gegeben inwieweit der Mensch sich frei entscheiden oder sich ändern kann. Ich möchte hier nicht versuchen, irgendwelche Argumente abzuwägen.

Ich möchte aber jeden von uns ermutigen, dass wir im Rahmen der eigenen Möglichkeiten über unser eigenes Leben nachdenken. Beispielsweise können Bibelworte und der Glaube an Gott helfen, um auf fruchtbare Gedanken zu kommen.

In den letzten Wochen habe ich einige Kapitel aus dem Propheten Hesekiel gelesen. Hesekiel war einer von vielen, die aus dem Reich Juda verschleppt worden waren. Angesichts dieser schwierigen Situation kamen immer wieder Volksgenossen zu Hesekiel um Gott zu befragen.

Aus meiner Lektüre ist mir in Erinnerung geblieben, dass manche sich über die Offenbarungen beschwerten, die Hesekiel dann mit ihnen teilte. Sie stellten fest, alles was Hesekiel sagte seien nur Rätselworte. Tatsächlich habe ich selber auch gefunden, dass viele der Bilder und Visionen Hesekiels schwer verständlich sind.

Auch wir wünschen uns vielleicht manchmal eine klare, eindeutige Antwort von Gott. Aber einmal ehrlich, wie würden wir eigentlich reagieren, wenn Gott ganz offen und unverblümt zu uns reden würde? Wären wir wohl bereit, darauf einzugehen?

Manchmal gibt es Fragen, auf die wir trotz allen Betens und Bibellesens keine zufriedenstellende Antwort zu finden scheinen. Dazu möchte ich einen einfachen Gedanken weitergeben.

Wer eine Antwort von Gott sucht, sollte sich auch fragen: Was mache ich eigentlich mit dem was aus der Bibel eindeutig und klar ist?

Zur Ehrfurcht vor Gott und zu einer Bereitschaft auf Gott zu hören würde es, denke ich, dazugehören, dass man immer wieder über die Zehn Gebote (2. Mose 20) nachdenkt. Was müsste sich in meinem Leben ändern, wenn ich diese Gebote ernst nehmen möchte?

Zum Schluss noch ein weiteres Bibelzitat:

„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“ (Micha 6,8)

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