Aprilgedanken

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Der Monat April in diesem Jahr hat April-typische Wetterkapriolen mit sich gebracht. An manchen Tagen war es schon ziemlich warm. Ich bin schon einmal nur in kurzer Hose und T-Shirt Joggen gegangen. Dann wurde es plötzlich wieder ziemlich kalt: Minusgrade bei Nacht und tagsüber auch nicht viel wärmer.

Bei meiner täglichen Arbeit bekomme ich das jeweilige Wetter ziemlich unmittelbar mit. Anfang letzter Woche war es recht kalt. Am Donnerstag war es ziemlich stürmisch. Am Freitag hat es den ganzen Tag geregnet.

Mir ist eine bekannte Bibelstelle in den Sinn gekommen, in der auch ziemliche Kontraste benannt werden. Ich meine Jesaja 43,1+2:

„Und nun spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein! Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du im Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen.“

Eine Übermenge an Wasser, das gefährlich werden kann oder auch ein unkontrolliertes Feuer. Das sind auch Extreme.

Gott sagt hier zu seinem Volk, er wolle sie in solchen Gefahren behüten und bewahren. Er sagt: „Ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, Du bist mein.“

Jeder kann einen Trost gebrauchen, wenn er oder sie in Schwierigkeiten gerät. Doch weiß ich nicht wie viele meiner Leser mit diesen Worten etwas anfangen können: „Ich habe dich erlöst, du bist mein.“

In einem anderen Vers im Neuen Testament lesen wir, dass Gott Menschen durch seinen Heiligen Geist Gewissheit über ihre Beziehung zu Gott schenkt: „Der Geist selbst gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.“ (Römer 8,16).

Es gibt einen Sprachgebrauch wonach alle Menschen Gottes Kinder sind, weil alle Menschen Gottes Geschöpfe sind. Es gibt aber auch Bibelverse, wie dem gerade zitierten, in denen von Gotteskindschaft in einem spezielleren Sinn die Rede ist.

Im ersten Kapitel des Johannesevangeliums lesen wir die folgenden Worte:

„Er kam in sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.“

Johannes 1,11-13

Ich möchte festhalten: Es ist wichtig, dass wir zuerst über unsere Beziehung zu Gott nachdenken. Wer sich Gott hingibt und ihm vertraut darf wissen, dass Gott auch wenn es uns einmal schlecht geht und wir in Schwierigkeiten sind an uns denkt. Er kann selbst in extremen Gefahren bewahren.

Die Wetterkapriolen im April gehen erfahrungsgemäß in wärmeres Frühlingswetter und in den Sommer über. Diesbezüglich sind wir recht zuversichtlich.

Auch als Christen sind wir manchmal schwierigen Situationen ausgesetzt. Gott ermutigt uns, gerade dann unsere Hoffnung auf ihn zu setzten. Er möchte uns durch das irdische Jammertal hindurch in eine himmlische Heimat führen.