Sein Leben auf Gott ausrichten

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„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst.“ (Lukas 10,27/Luther 1984).

In der Bibel wird Gott uns zuerst als der Schöpfer des Himmels, der Erde, der Tiere, der Pflanzen und des Menschen vorgestellt. Seit dem Aufkommen wissenschaftlicher Erklärungsversuche für die Entstehung der Welt und der Arten sind Christen zurückhaltender geworden, wenn sie von Gott als dem Schöpfer sprechen.

Dabei lassen die Theorien der Wissenschaft manche Fragen unbeantwortet. Wenn das Universum durch einen Urknall entstanden ist, wie ist das entstanden, was vor dem Urknall da war. Wenn Lebewesen sich – wie die Evolutionstheorie besagt – aus anderen primitiveren Lebewesen entwickelt haben, wie sind die ersten lebendigen Wesen entstanden? Wie kam es zu den Bedingungen, in denen Leben entstehen konnte? Wie konnte es zu einer derartigen Verkettung glücklicher Zufälle kommen?

Trotz den Aussagen der Wissenschaft ist es nicht schwer, daran festzuhalten, dass doch Gott letzten Endes der Ursprung der Welt und des Lebens ist. Wissenschaftler können Zusammenhänge erhellen, aber vieles bleibt trotzdem offen. Es ist nicht im Widerspruch zu wissenschaftlichen Aussagen, wenn jemand annimmt, dass Gott hinter all den Ereignissen steht, die dazu geführt haben, dass die Welt entstanden ist, in der wir leben.

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Auch für moderne Menschen ist der Gedanke, sich auf den Schöpfer zu besinnen, nicht ganz fremd. Wir reden davon, dass man für bestimmte Aufgaben und Berufe „gemacht“ sein muss. Wir fragen danach, welche Möglichkeiten und Begabungen uns mit auf den Weg gegeben sind.

Im Einklang mit dem Schöpfer zu leben kann für viele bedeuten, dass sie Rücksicht auf ihre eigenen psychologischen Gegebenheiten nehmen wollen. Wer Dinge tut, die den eigenen Neigungen entsprechen, hat vermutlich mehr Energie und Durchhaltevermögen, als wer Aufgaben übernimmt, mit denen er sich herumquält.

Wenn wir in der Bibel lesen, stellen wir aber fest, dass im Einklang mit dem Schöpfer zu leben dort mehr bedeutet, als auf die eigene Psyche Rücksicht zu nehmen. So werden in der Bibel z.B. ethische Werte wie Nächstenliebe und Rücksichtnahme betont.

In der Bibel können wir vieles darüber lernen wer und wie Gott ist. Aus der Heiligen Schrift können wir erfahren wie wir Menschen sein müssten, um im Einklang mit Gott zu leben.

Es gibt eine Diskrepanz zwischen Gottes ursprünglichen Absichten für uns Menschen und der Art und Weise wie wir heutzutage tatsächlich sind. Menschen haben sich von Gott und seinen Geboten entfernt.

Wir erfahren, dass Gott uns durch Jesus einen Weg geschaffen hat, um uns eine Rückkehr zu Gott zu ermöglichen. Aus der Bibel erfahren wir was es bedeutet, Jesus Christus zu vertrauen, Vergebung der Sünden zu empfangen und eine neue Lebensqualität zu bekommen.

Jesus ruft uns zu. Er lädt uns ein, zu ihm zu kommen. Dabei ist seine Einladung an uns keine halbherzige Sache.

Auch wir sollen nicht nur zum Schein an Gott glauben und ihn lieben. Christsein muss mehr sein als Äußerlichkeiten. Wer ein Christ sein will, muss bereit sein, mit seinem ganzen Leben dabei zu sein.

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8 Gedanken zu „Sein Leben auf Gott ausrichten

  1. Danke für deinen Beitrag und deine Erinnerung weter Thomas.

    ja, es ist schon erstaunlich, welche Theorien an den Start gebracht weden, nicht nur derzeit – besonders erstaunlich ist es dann zu sehen, wer denn diese Schulen/Universitäten finanziert und füttert, geistig wie finanziell …

    Danke auch, daß du diese „andere Erinnerung“ auf´s Tapez bringst – habe gerade spannende und leider auch kontroverse Dialoge und Kommunikation in der Gemeinde, die ich besuche betreff der „Vervollkommenung“, welche sich dann hinein zieht bis in den „Heilsplan“. Viele denken, daß wenn sie die Gnade erhalten haben, das dem „Christ sein“ schon genüge getragen wurde. „Wer da wohl am gläsernen Meer stehen wird?

    Oops, genug geschnabbelt, ich habe noch „was vor der Brust“(;-)

    Alles Liebe,
    Raffa.

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  2. Nun ja, ich dachte, ich habe eigentlich nur gesagt, dass man trotz der Evolutionstheorie an Gott Als Schöpfer glauben kann. Das steht meines Wissens nicht im Widerspruch zu dem was Naturwissenschaftler lehren.

    Freilich habe ich den Verdacht, dass manche wissenschaftliche Beobachtungen benutzt haben, um lästige Gedanken an Gott abzuschütteln. Man muss unterscheiden, zwischen dem was tatsächlich beobachtet werden konnte und Deutungen dieser Beobachtungen. Deutungen können von persönlichen oder ideologischen Vorlieben beeinflusst sein.

    Ich denke, Darwin hat festgestellt, dass es Veränderungen innerhalb des Erbguts gibt (Mutationen) und dass derjenige am Besten überlebt, der sich an die Lebensumstände am Besten anpassen kann. (Selektion). Damit hat er erklärt, warum es viele Unterarten von Tieren gibt. – Aber eigentlich macht das noch keine Aussage darüber, ob Gott die Tierwelt geschaffen hat.

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  3. Na gerade die Evolutions-Theorie läßt sich ganz simpel anhand ihrer Postulate und simpler Mathematik widerlegen, es gibt noch viele weitere Bereiche, wo sie komplett widersprüchlich und unlogisch ist. Unter anderem auch das Beispiel, was du von Darwin hier aufgeführt hast, die Nummer mit dem Überleben des Stärkeren. Da kann man das Ganze jetzt biologisch durchspielen oder auch einfach nur an das „Gesellschafts“-Spiel Namens Monopoly denken ….
    Und die ganzen Mutationen (nennen wir sie mal so) müßten ja adhoc voll überlebensfähig sein und/oder die „passende Niesche“ besetzen.

    Nur weil es da so hofierte und propagierte Professoren und Koryphäen gibt, welche auf ein silbernes oder gar goldenes Schild gehoben werden … von wem eigentlich.

    Gerade bei diesen Themen und auf dieser Ebene, welche wir selbst untersuchen und durchleuchten können, haben wir mehr Glauben und Vertrauen … in menschliches Wissen, welches ja spätestens seit Salomo als „Stückwerk“ geoutet ist.

    Glaube – Vertrauen – Gewißheit(?),
    alles Liebe,
    Raffa.

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  4. Denkst Du bei mathematischer Beweisführung an eine Wahrscheinlichkeitsrechnung? Ich frage mich z.B. Wie wahrscheinlich ist es, dass sich aus einem Einzeller irgendwann ein hochkomplexer Regenwurm entwickelt?

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  5. Guten Tag Thomas,

    ja, die Wahrscheinlichkeitsrechnung ist ein Teil dieser Überlegungen. So gibt es ja ein relativ bekanntes „Beispiel“, wo ein kleiner Bestandteil der Zelle (oft nehme ich mal ein Mitochondrium/Zellorganell, auch wenn es an sich viel komplexer ist, doch ich rechne dann immer gerne zu „meinen Ungunsten“) sich aus 20 (chemischen) Komponenten zusammen setzt, welche in der passenden, richtigen Reihenfolge zusammengesetzt sein muß.
    Der Rechenweg ist daher ziemlich „billig“, auch wenn es nicht jeder Taschenrechner mehr schaft, doch der Computer kommt da noch mit (;-) ->
    Rechenweg: 20x19x18x17 usw. bis x2.
    So kann man sich das Ergebnis mal anschauen,
    es teilen durch das von der Schulwissenschaft angenommenen Alter dieser Welt (4,54 Mrd. Jahre) und weiter rechnen, wie lange es dann dauert, nur dieses kleine Zellteilchen per Zufall zu generieren.
    So haben wir dann einen Anhaltspunkt, was die „chemische Zusammensetzung“ angeht, doch noch nichts über Funktion, Aufggabe, Verbinden zu anderen Zellteilen etc.

    Eigentlich reicht dann dieser Exkurs betreff eines absolut minimalen Ausschnitts der „noch existierenden“ Schöpfung, um die Sache mit dem Alter in Frage zu stellen, aber auch, daß die „Dinge“ so rein zufällig zu ein ander (;-) gefunden haben.

    Das mal auf die Schnelle, vielleicht hilft ja der „billige Anstoß“ und Rechenweg?,
    lieben Gruß,
    Raffa.

    p.s.: Klar kann man sich dann auch noch die Frage stellen, welchen Grund die „Aufnahme“ diverser Theorien in gewisse Elfenbeintürme der Theologie Eingang gefunden haben – doch das ist dann ein weiteres Faß, welches aufgemacht werden kann (;-)

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  6. Soweit ich mich erinnere, haben wir in der sechsten Klasse ein bisschen Wahrscheinlichkeitsrechnung behandelt. Seither habe ich mit dem Rechenweg nichts mehr zu tun gehabt. Meine Schulzeit ist jetzt auch schon lange her. Insofern weiß ich nicht genau was Du mit diesem Rechenweg ausrechnest.

    Der Gedanke, dass eine Gottheit von außen jeweils nachgeholfen hat, dass sich die Arten auseinander entwickelt haben (theistische Evolution), erscheint mir plausibler als die reine Zufallserklärung. So könnte ich leichter an die Evolution glauben. Aber dann kann ich auch wieder bei der einfachen biblischen Erklärung bleiben, dass Gott Himmel, Erde, Pflanzen, Tiere und Menschen geschaffen hat.

    Mit anderen Worten, ich fürchte, die Evolutionstheorie hat zu viele spekulative Elemente, um als wissenschaftlich bewiesen gelten zu müssen.

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  7. Ja, Thomas,

    es ist einfache Mathematik, die diese Theorien wie ein Kartenhaus …

    Und natürlich kann es nicht schaden, in diesem besagten Buch mal nachzulesen.
    Es kann ja auch diese Evolution nicht geben, denn wir müßten ja dann eigentlich viel mehr „Arten“ haben – selbst wenn wir in den letzten 2-19 Jahrhunderten nicht so ganz förderlich mit der Schöpfung umgegangen sind … (;-) Über Anpassungs- und Assimilierungs-Prozesse brauchen wir nicht „zu streiten“.

    Beim Lesen können wir auch sehr klar erkennen, daß „alles sehr gut war“ und auch ableiten, warum denn dieses sehr Gute mehr und mehr einem „Schwächelungsprozeß“ ausgesetzt war, neben den offentsichlichen Angriffen der Menschheit gegen die Natur/Schöpfung.

    Na, und auch in der Bibel steht ja so einiges darüber, daß es nicht nur ein „Face-Lift“ des Planeten geben wird … (;-)

    Alles Liebe,
    Raffa.

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  8. Ich weiß nicht genau ob es, wenn die Evolutionstheorie stimmt viel mehr Arten geben müsste. Da wäre ja auch noch die Wirkung der Selektion.-

    Ein Argument gegen die Evolutionstheorie, das mich beeindruckt hat, ist aber das folgende: Man hat zwar viele Motivationen innerhalb einer Art beobachtet, es mangelt aber an Beispielen für einen mutationsbedingten Übergang von einer Art zu der nächst höheren. Dieser Gedanke wurde mit dem Schlagwort MIssing Link zusammengefasst.

    Ja, wie wir Menschen mit der Schöpfung umgehen ist ein sehr trauriges Kapitel. Es gibt so viele Probleme in unserer Umwelt, die vom Menschen verursacht sind.

    Ja, gut, dass Gott einst einen neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen wird, wie es in Offenbarung vorausgesagt ist. Aber bis dahin wäre es natürlich gut, wenn wir noch möglichst sorgsam mit der Natur umgehen würden!

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