Ein Schritt in die richtige Richtung

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Photo by Javon Swaby on Pexels.com

„Es ist besser ein Licht anzuzünden, als sich über die allgemeine Dunkelheit zu beklagen.“(Sprichwort)

Es ist besser, kleine Schritte in die richtige Richtung zu gehen, als sich von Problemen überwältigen zu lassen. Wer die Bibel liest und ihr Glauben schenkt, merkt, dass die Bibel von Hoffnung in allen Arten von Lebenslagen spricht.

Man könnte sagen: das hört sich alles so einfach an! Oder man könnte neue Zuversicht gewinnen, und Möglichkeiten für kleine Schritte in die richtige Richtung entdecken.

Eine der Hauptaussagen meines Blogs ist, dass wer sich mit dem christlichen Glauben befasst und sich auf Jesus einlässt, bei ihm Ruhe finden kann. Das hat Jesus schließlich versprochen. (Matthäus 11,28-30).

Es mag sein, dass sich das für manche so ähnlich anhört, als würde ich sagen: „So schlimm kann es mit deinen Problemen nicht sein! Du musst dich einfach nur zusammenreißen.“ Das ist aber nicht meine Absicht.

Ich versuche herauszuarbeiten, dass der christliche Glaube auch für Menschen, die unter Depressionen leiden Hilfreiches zu sagen hat. Christen brauchen, wenn sie von Problemen überwältigt sind, nicht ziellos hier und dort zu suchen.

Die Bibel ist ein dickes Buch. Sie spricht von Menschen, die alles Mögliche durchlebt haben. Man kann in der Bibel viele Gedanken und Anregungen entdecken, die weiterhelfen können.

Wenn ich von Hoffnung und von Gottes Verheißungen schreibe, mag sich das für manche so ähnlich anhören, wie damals als Jesus den festgestellten Tod der Tochter des Jairus anscheinend total ignorierte. Er trieb die Klageweiber hinaus und er sagte, das kleine Mädchen sei nicht tot, sie schlafe nur. (Matthäus 9,23-26).

Wollte Jesus die Not der Angehörigen klein reden? Nein, er wollte ihnen Mut machen. Er wusste um Möglichkeiten und Wege, an die andere nicht gedacht hatten.

Freilich kann das sofort zum nächsten Gedanken führen: Ja wenn Jesus bei mir auch ein Wunder tun würde. Wenn er bei mir auch so eingreifen würde, dass mein Problem von einem Moment auf den anderen vollständig behoben ist!

Es gibt eine „Alles oder Nichts-Mentalität“. Entweder möchte ich sofort alle meine Probleme und Begrenztheiten überwinden können, oder es bleibt eben alles wie gehabt. Mit solchen Gedanken können sich depressive Menschen weiter ins Dunkel hineinmanövrieren.

Hoffnung bedeutet, dass man nicht mehr ausschließlich auf den entmutigenden Berg blickt. Vielleicht gibt es ja etwas einfaches, was man tun kann, was immer sinnvoll und hilfreich ist. Ein kleines Licht anzuzünden ist besser, als sich unentwegt über die allgemeine Dunkelheit zu beklagen.

Zu Schluss möchte ich noch einen weiteren Gedanken teilen. Ich denke an die Geschichte, als Elia zu Gott um Regen betete. Er schickte seinen Knecht, um zu sehen, ob schon Wolken aufzögen. Mehrmals kam der Knecht zurück ohne irgend ein Anzeichen von heraufziehendem Regen. Schließlich entdeckte er eine winzig kleine Wolke “ so groß wie eines Mannes Hand“. (1.Könige 18,41-46).

Es ist gut, wenn wir anfangen, kleine, bewältigbare Schritte zu gehen. Das ist der eine Gedanke. Dann ist es aber auch empfehlenswert, dass wir auch noch so kleine Fortschritte beachten.

Für Elia war diese winzige Wolke ein großes Hoffnungszeichen. Er wusste: Bei Gott ist kein Ding unmöglich.

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