Ein Gedanke zum Pfingstfest

Juni2012A 007

Jesus versprach seinen Jüngern: „Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ (Johannes 14,26/Luther ‘84).

An diesem Wochenende feiern wir Pfingsten. Es ist vielleicht das christliche Fest, mit dem viele Menschen am wenigsten anfangen können.

Dennoch ist die Botschaft des Pfingstfestes sehr wichtig. Es geht dabei um die Frage wie Gott uns Menschen heutzutage begegnet.

Als Jesus, der Sohn Gottes, nicht mehr auf Erden weilte, versprach er seinen Jüngern, Gott würde ihnen einen anderen Tröster senden. Zuvor hatte Gott vielen Menschen durch Jesus geholfen. Dann würde Gott den Nachfolgern Jesu den Heiligen Geist senden.

Jesus hatte angekündigt, der Heilige Geist würde die Jünger an all das erinnern, was er gelehrt hatte (s.o.). Der Heilige Geist würde Jesus verherrlichen (Johannes 16,14).

Der Heilige Geist würde Menschen bewusst machen, wenn sie gegen Gottes Gebote sündigen. Der Heilige Geist würde klar machen, dass der Böse, gleichgültig wie einflussreich er auch erscheinen mag, nicht das letzte Wort hat. (Vgl. Johannes 16,8-11).

Was hat Pfingsten mit meinem Blog zu tun? Jesus ruft den Mühseligen und Beladenen zu, er wolle sie erquicken(Matthäus 11,28). Durch den Heiligen Geist gibt Gott seinen Gläubigen neue Kraft.

In Matthäus 11,28-30 erkenne ich das Bild von einem Last oder Arbeitstier. Von solchen Tieren wurde manchmal viel abverlangt.

Israel ist verglichen zu Mitteleuropa ein sehr heißes Land. Es gibt dort Wüstengegenden.
Hitze macht durstig. Wie froh sind Mensch und Tier, wenn sie sich nach anstrengenden Stunden an frischem Wasser erlaben können.

Jesus hat manchmal von Wasser geredet und damit den Heiligen Geist gemeint. (Vgl. Johannes 7,38+39). Ganz ohne Wasser können wir Menschen nicht sehr lange überleben. Wer ein fröhlicher Christ sein will, braucht das Wirken des Heiligen Geistes.

Als Christen können wir nicht allein von Traditionen und Überlieferungen leben. Neben (äußerlichen) Gottesdiensten, religiösen Übungen oder auch sozialen Diensten brauchen wir eine innere Motivation.

Wir können nicht auf Dauer von Dingen leben, die wir früher einmal aus der Bibel gelernt haben. Damit will ich nicht sagen, Aussagen der Bibel könnten im Lauf der Jahre ihren Wert verlieren.

Aber es ist sehr hilfreich, wenn wir in der Bibel lesen oder eine Predigt hören und wir merken, dass wir selber gemeint sind. Wir bekommen innerlich neuen Mut und neue Kraft, wenn wir erkennen: Das sind Worte Gottes, die mich und meine Situation betreffen.

Der Heilige Geist gibt Jesusnachfolgern das Bewusstsein: Gott lässt uns nicht allein. Er lässt uns nicht im Stich. Der Heilige Geist möchte Gläubige in ihren Lebensumständen an passende Worte Jesu erinnern.

 

2 Gedanken zu „Ein Gedanke zum Pfingstfest

  1. Ja, der Heilige Geist ist wirklich ein Geschenk, aber erbringt auch eine Verantwortung mit sich, nämlich mit der Kraft Gottes, sein Reich zu bauen und den Himmel auf die Erde zu bringen! Ich finde, diesen Auftrag sollten wir nicht vergessen!

    Liken

  2. Die ersten Christen haben sich nach Pfingsten für die Sache Jesu eingesetzt. Selbst als sie in Jerusalem verfolgt wurden, haben sie überall dort die Botschaft Jesu verkündigt.Dadurch haben viele zum Glauben an Jesus gefunden. Der Missionsauftrag gilt auch für heutige Jünger Jesu, das stimmt. Und wie repräsentieren wir unseren Herrn? Welchen Eindruck vermitteln wir? Das sind wichtige Fragen. Danke für diesen Kommentar.

    Liken

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s