Himmelfahrt: Eine Antwort Gottes!

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Die Jünger hatten mehrere Jahre zusammen mit Jesus verbracht. Sie hatten nicht nur seine Reden gehört. Sie hatten viele spontane Gespräche mit Jesus geführt. Sie waren mit ihm umhergezogen. Sie hatten mit ihm gegessen. Oft hatten sie sich auch als Gruppe einen Schlafplatz gesucht.

Zweifellos bedeuteten die Ereignisse der Passionswoche einen tiefen Einschnitt im Leben der Jünger. Jesus wurde gefangengenommen, verurteilt und hingerichtet.

Die Oberen des jüdischen Volkes hatten sich nun endgültig gegen ihren geliebten Freund und Meister entschieden. Dabei hatte doch Jesus ihnen den jüdischen Glauben und Worte aus dem Alten Testament so praktisch und lebensnah erklärt.

Diese Ereignisse hatten sie zutiefst erschüttert. Es war beunruhigend und verwirrend, dass die religiösen Autoritäten sich so hart gegen Jesus gestellt hatten.

Als Jesus auferstanden war und sich den Jüngern offenbarte, wurden sie getröstet. Jesus half ihnen die Heiligen Schriften und Prophezeiungen, die sich auf ihn bezogen besser zu verstehen. Während vierzig Tagen konnten sie fast wie früher noch einmal mit Jesus zusammen sein.

Aber jetzt kam ein Abschied. Jesus wurde vor ihren Augen hinweg genommen. Jesus kehrte zurück zu Gott im Himmel.

Vielleicht dachten sie auch an den Bericht, als Elia vor den Augen Elisas in einem feurigen Wagen in den Himmel auffuhr. Jedenfalls muss es die Jünger sehr beruhigt haben, dass sie wussten, dass Jesus zu ihrem Gott zurückkehrte.

Wir erfahren nicht viel darüber was die Jünger machten, nachdem Jesus sie gesegnet hatte und in den Himmel aufgefahren war. Doch wir lesen, sie „… kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude und waren allezeit im Tempel und priesen Gott.“ (Lukas 24,52b+53).

Sie getrauten sich wieder in die Öffentlichkeit. Sie verbrachten viel Zeit im Tempel. Sie waren erfüllt. Sie priesen und lobten Gott.

In der Apostelgeschichte wird uns noch etwas gesagt. Die Jünger verbrachten Zeit miteinander in einem Obergemach in Jerusalem. Auch die Frauen, die Jesus begleitet hatten, waren dabei.

Sie alle beteten viel. Sie beteten gemeinsam und einmütig zu Gott. (Vgl. Apostelgeschichte 1,14).

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Gedanken zu Feiertagen und Festen im Jahreslauf

 

 

2 Gedanken zu „Himmelfahrt: Eine Antwort Gottes!

  1. Na, mit den „direkten Worten “ Jesu Christi versorgt (was die Mission angeht),
    mit dem „Heiligen Geist“ in der Einheit des Glaubens und
    mit den Worten, welche sie hernach an uns weitergeben durften/sollten …

    … haben wir doch ein „wunderbares Handbuch“ erhalten.

    Danke für deine Worte und alles Liebe,
    Raffa.

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  2. Ja, gut, dass wir das Neue Testament haben! Und wohl dem, der die Worte Jesu nicht nur hört, sondern sich auch danach richtet! – Das ist meine spontante Reaktion auf Deinen Kommentar.

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