Jesus vergibt!

Mai 2012 013

Der Vergleich zwischen Religionslehrern der damaligen Zeit und Jesus scheint mir sehr wichtig, um die diesem Blog zugrunde liegenden Verse Matthäus 11,28-30 zu verstehen. Jesus wollte seine Zeitgenossen aus ihren Verirrungen herausrufen und sie zur Ruhe Gottes führen.

Wer sich bemüht, religiöse Regeln und Gebote einzuhalten, wird immer wieder an eigene Grenzen stoßen. Jedes Versagen kann bedeuten, dass man die Gerechtigkeit, die man sich erarbeiten möchte, nicht erreicht.

Wer versucht ein guter Mensch zu sein, wird manchmal erleben, dass die eigenen Gefühle nicht mitspielen. Daraufhin wird er oder sie vielleicht diesen Empfindungen nachgeben und Dinge tun, die er vom Verstand her als falsch ansieht.

Wer so eine Situation als inneren Konflikt erlebt, mag versuchen, diese Spannung auszugleichen. Man sagt sich: Wenn ich dieses oder jenes zusätzlich tue, dann bekomme ich das Gefühl, ich hätte alles gut gemacht. Wenn ich dann noch erreiche, dass andere mich als gut und fromm ansehen, ist die Welt für mich wieder in Ordnung.

So oder ähnlich könnten die religiösen Führer damals gedacht haben. Irgendwie auf diese Art haben sie die Menschen unterwiesen.

Viele religiöse Bemühungen sind ein Schritt in die richtige Richtung. Jedoch lässt sich das Problem der eigenen Sündhaftigkeit dadurch nur bedingt lösen.

Jesus lädt uns ein vor ihm wirklich und ehrlich Inventur zu machen. Die Bibel macht uns nichts vor. Sie macht uns deutlich, dass wir alle in Gottes Augen Sünder sind. Manches mag uns bewusst sein. Vieles, was in Gottes Augen fragwürdig ist, haben wir noch nicht einmal beachtet.

Jesus ist bereit, uns frei und bedingungslos zu vergeben, wenn wir nur aufrichtig zu ihm kommen und unsere Sündhaftigkeit eingestehen. Vor ihm brauchen wir nichts zu vertuschen und wir sollen es auch gar nicht.

Wahre Beziehungen entstehen dann, wenn man sich so kennenlernt, wie man wirklich ist und sich dabei gegenseitig annimmt. Nur wer sich so gibt wie er wirklich ist, kann Gottes Liebe erfahren.

Jeus ist extra den Weg bis ans Kreuz gegangen, weil er uns die Tür zum himmlischen Vater öffnen wollte. Er hat die Strafe für unsere Schuld auf sich genommen.

Deswegen dürfen wir zu Jesus kommen und Vergebung unserer Sünden empfangen. Er schenkt eine neue Lebensqualität. Er macht den Weg frei für eine neue, gesunde Beziehung zu Gott.

Wir brauchen uns nicht mehr mit religiösen Handlungen abzuquälen, um uns irgendwie Gottes Gnade zu verdienen. Durch Jesus Christus nimmt Gott uns aus freien Stücken an.

Wir brauchen uns nicht selber Gottes Vergebung zu erarbeiten. Das befreit und eröffnet neue Möglichkeiten. Wir dürfen in einer neuen Vertrauensbeziehung zu Gott leben.

Jesus weist uns den Weg zu Gott. Er tritt für uns ein, weil wir uns sonst selbst im Weg stehen.

Er hat unsere Sünden auf sich genommen. Die Frage ist nur, ob wir uns auf sein Angebot einlassen.

Wer Gottes Vergebung erfahren hat wird dann erst richtig erleben, dass Jesu Weisungen nicht schwer sind. Bei ihm kann man Herzensruhe finden.

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6 Gedanken zu „Jesus vergibt!

  1. Ja, sie ist sehr schön! Ich liebe das Spiel mit den Worten, sodass sie zu einer Melodie in meinen Ohren werden! Worte sind einfach mehr als nur ein Kommunikationsmittel, Gott gebraucht sie, um ganze Welten zu schaffen und so auch wird! 🙂

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  2. Gott sprach und es ward. Das lesen wir in der Schöpfungsgeschichte. – Als Blogger, als „creative“ frage ich mich natürlich auch was aus meinen Worten wohl wird. Aber das Wichtigste ist wohl, auf den hinzuweisen, dessen Worte wirklich kraftvoll und wirksam sind!

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  3. Da wir in Gottes Ebenbild geschaffen sind, haben auch deine Worte Kraft! Wenn wir sprechen, was Gott uns sagt, dann handeln wir, wie Jesus es uns vorgelebt hat und wir werden Zeichen und Wunder sehen!

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  4. Wir sind im Ebenbild Gottes geschaffen, aber seid dem Sündenfall ist dieses Ebenbild entstellt. Deshalb brauchen wir Jesus als den Weg zum Vater, wir brauchen seine Vergebung und neues Leben von ihm.

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