Mein Textbild zur Jahreslosung 2019

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Bei einem Spaziergang habe ich diese Äpfel entdeckt, die vermutlich jemand um die Baumscheibe herum hingelegt hat. Inzwischen hatten diese Äpfel schon den ersten Frost erlebt. Sicherlich sind manche schon einigermaßen faulig.

Ich entschloss mich, dieses Bild zu machen und hatte die Idee, es mit der neuen Jahreslosung zu verbinden. Gesagt, getan.

Aber was haben die Äpfel mit Frieden zu tun? Freilich kann man sagen, sie liegen friedlich nebeneinander und keiner von ihnen ist allein. Aber was soll man anderes von Äpfeln erwarten, als still dazuliegen? Äpfel sind ja keine Menschen oder Tiere.

Was haben die Äpfel davon, dass sie nahe nebeneinander liegen? Mir fällt nur ein, dass die Fäulnis leichter von einem Apfel auf den nächsten übergreifen könnte.

Irgendwann werden alle Äpfel verfault sein und der Verwesungsprozess wird einsetzen. Vielleicht sind zu Erde gewordene Äpfel ja auch ein guter Dünger für einen Apfelbaum.

Wie wirkt sich das Zusammensein auf die Einzelnen aus? Es ist schade, wenn es (beispielsweise) in christlichen Gemeinden zwar keine offenen Streitereien gibt, aber dennoch sich eine ansteckende Fäulnis ausbreitet.

Friede im biblischen Sinne ist mehr, als erzwungene Harmonie. Das hebräische Wort „Schalom“, das hier verwendet wird, beinhaltet auch Wohlergehen, Ruhe und Sicherheit. Wirklicher Friede herrscht da, wo Gemeinschaft jeden Einzelnen wachsen und stark werden lässt.

 

 

 

 

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