„Lebendiges Wasser“

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Ein anmutiger Bachlauf, aber ob das zum Trinken gut ist?

„Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.“ (Johannes 4,13+14/Luther ’84).

Hier sind ein paar Gedanken, zu einem Bibelvers, der der Jahreslosung für 2018 (vgl. meinen letzten Beitrag) ähnelt. In beiden Bibelstellen ist von lebendigem Wasser die Rede.

Jesus war auf dem Weg von Judäa nach Galiläa. Dazu musste er durch Samarien gehen. Dort hatte er sich alleine an einen Brunnen gesetzt. Die Jünger waren in die Stadt Essenkaufen gegangen. Eine einzelne Frau war gekommen, um Wasser zu schöpfen. Jesus kam mit ihr ins Gespräch.

Zuerst hatte Jesus diese Frau um etwas zu trinken gebeten. Er selber hatte kein Gefäß bei sich, um aus diesem tiefen Brunnen zu schöpfen.

Jetzt sagte er zu der Frau: „Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, du bätest ihn und er gäbe dir lebendiges Wasser.“ (Vers 10). Jesus hat also etwas anzubieten, was er mit lebendigem Wasser vergleicht.

Lebendiges Wasser ist frischer und sauberer als abgestandenes Wasser. Solch einen Tropfen zu trinken ist weitaus angenehmer, als wenn eine Flüssigkeit recht trübe aussieht und alles Mögliche darin herumschwimmt.

Wir Menschen sind auf Wasser angewiesen. Besonders wenn es heiß ist brauchen wir Flüssigkeit, um uns wohlzufühlen und gesund zu bleiben.

Wir können verhältnismäßig lange ohne Nahrung überleben. Wenn wir aber nichts trinken, kann es schon nach wenigen Tagen kritisch werden. Deshalb wird beispielsweise in Ratgebern über Fasten empfohlen, immer etwas zu trinken.

Spätestens, wenn wir die von mir eingangs zitierten Verse lesen, stellen wir fest, dass es Jesus um mehr geht, als um Wasser im natürlichen Sinne. Er sagt, dass er ein Wasser anbietet, das menschlichen Durst und menschliches Verlangen bleibend stillen kann.

Jesus sagt, das Wasser, das er uns geben möchte, würde im Leben des Trinkenden zu einer Quelle lebendigen Wassers werden. Wenn wir einen Schluck von einem Wasser trinken, das in uns zu einer Quelle wird, ist unser Durstproblem dauerhaft gelöst.
Doch lesen wir weiter. Jesus sagt, dieses Wasser würde in dem Trinkenden zu einer „Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.“
Was meint Jesus damit, wenn er von ewigem Leben spricht? Zum einen bedeutet es, dass er uns den Weg weist bzw. uns ein Leben schenken möchte, das vor Gott bestehen kann. Wer sich ehrlich mit Gottes Geboten befasst, wird erkennen und zugeben, dass er dazu neigt, von Gottes Geboten und Maßstäben abzuweichen. Jesus unsere Sünde auf sich genommen und für uns eine Möglichkeit geschaffen, diesem Dilemma zu entkommen.

Zum anderen lehrt Jesus, dass wer ihm vertraut, einst nach dem Tod bzw. am Ende der Zeit, in Ewigkeit bei ihm sein wird. Dann werden wir im vollsten Sinne die Ruhe erleben, von der Jesus in Matthäus 11,29 spricht.

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