Ein Gott, der uns beachtet und uns kennt!

Dez14Jan15 019

„Denn der Herr ist hoch und sieht auf den Niedrigen und kennt den Stolzen von ferne.“ (Psalm 138,6/Luther’84).

Heute morgen bin ich auf diesen Vers gestoßen. Ein Gedanke ist mir dabei wichtig geworden.

Der Vers beginnt mit einem Hinweis auf die Größe Gottes. Wenn Gott die ganze Welt geschaffen hat, dann ist klar, dass Er über allen Dingen steht. Im Glaubensbekenntnis sagen wir: „Ich glaube an Gott, den Allmächtigen, Schöpfer des Himmels und der Erde.“

Die Bibel ist voller Hinweise auf die überragende Macht und Stärke Gottes. Aber wenn Gott so groß ist, ist es dann nicht wunderbar, dass er uns kleine Menschen kennt und beachtet?

Er sieht uns in unserer Niedrigkeit. Er beachtet uns trotz all der Begrenzungen, denen wir tagtäglich ausgesetzt sind.

Es gibt Dinge, die uns Not machen und weswegen wir uns vielleicht manchmal klein fühlen. Doch Gott sieht uns. Er übersieht uns nicht.

Gleichzeitig weiß er wie viel wir uns auf bestimmte Fähigkeiten und Errungenschaften einbilden. Er weiß, dass wir manchmal unsere Stärken nicht richtig einordnen können. Wir vergessen, dass Er unser Schöpfer ist und dass alles was wir können und was uns gelingt deswegen auch ein Geschenk von Gott an uns ist.

Gott kennt uns. Er sieht und beachtet uns.

Er weiß darum, wenn wir uns klein und nichtig fühlen. Er weiß es, wenn wir manchmal den Mut verlieren.

Ihm entgeht aber auch nicht, wenn wir uns selber falsch einschätzen. Er kennt uns auch in unserer Überheblichkeit.

Unwillkürlich habe ich mich heute morgen, als ich diesen Vers las, an Matthäus 11,28 erinnert. Dort sagt Jesus: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“

Jesus beachtet Menschen, die mit allerlei Nöten fertig werden müssen. Der eingangs zitierte Psalmvers zeigt, dass Jesus hier nichts vollkommen Neues sagte. Im Alten Testament kann man viele weitere Stellen finden, wo gesagt wird, dass Gott ein Auge auf Niedrige und Notleidende hat.

Ist nicht das alleine schon ein Grund, an den Gott der Bibel zu glauben? Ein Gott, der uns in unserer Schwäche und in unserer Stärke kennt und versteht, kann uns sicherlich helfen, über uns selbst hinauszuwachsen.

König David wendet sich im Gebet an diesen Gott. Er sagt: „Ich will anbeten vor deinem heiligen Tempel und deinen Namen preisen für deine Güte und Treue; denn du hast deinen Namen und dein Wort herrlich gemacht über alles.“ (Psalm 138,2/Luther’84).

David betet und bezeugt: „Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft.“ (Psalm 138,3/Luther’84).

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