
Die Jahreslosung für 2026 verweist uns auf das Ende. Gott wird einst alle Menschen richten und einen neuen Himmel und eine neue Erde erschaffen.
Dann wird Gott sagen: „Siehe, ich mache alles neu!“
Im Laufe unseres Lebens treffen wir viele Entscheidungen. Dazu gehören große Lebensentscheidungen wie Berufswahl, Partnerwahl oder auch Wohnungswahl. Aber es gibt auch viele Entscheidungen, die wir eher unbewusst treffen.
Schon als Kinder erleben wir vieles. Wir entscheiden wie wir auf unsere Erlebnisse reagieren. So entwickeln wir Gewohnheiten und Einstellungen.
Wir lesen und hören vieles. Manches gefällt uns, anderes nicht. Wir entscheiden wovon wir uns prägen lassen. Wir entscheiden, was uns wichtig ist im Leben.
Wer sich auf christliche Wertvorstellungen einlässt, wird gelehrt danach zu fragen, was letzten Endes in Gottes Augen zählt. Wo soll alles hinführen und wie denkt Gott darüber?

Mir fällt die Geschichte von Max und Moritz ein. Diese beiden Jungen haben dahingehend Einstellungen und Gewohnheiten entwickelt, dass sie zu Lausbuben wurden. Der Dichter Wilhelm Busch erzählt von vielen ihrer Streiche. Manches kommentiert er mit den Worten: „Aber wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!“
Da kommt mir auch ein Gebetswort aus der Bibel in den Sinn: „Herr lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Der Blick auf das Ende unseres Lebens lässt Dinge in einem anderen Licht erscheinen. Was wird uns wohl dann noch wichtig sein? Worüber würden wir dann noch froh sein und worüber nicht?

In der Bergpredigt hat Jesus uns dazu aufgefordert, unsere Prioritäten und Wertvorstellungen zu überdenken:
„Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ (Matthäus 6,19-21 Luther 1984).
Jesus fährt fort:
„Das Auge ist das Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein.“ (Matthäus 6,22+23 Luther 1984).
Was ist uns wichtig im Leben? Worauf richten wir unsere Blicke?
Was hat wohl noch Bestand, wenn Gott einst alle Dinge neu machen wird?

(Die vier obigen Bilder wurden mit WordPress.com KI generiert.)

Jahrelang habe ich meine Blogbeiträge am Freitag Abend veröffentlicht, daher die Bezeichnung: Ein Wort zum Wochenende. Nach mehrjähriger Pause auf dieser Internetseite, soll dieser Beitrag erstmals wieder an einem Freitag Abend erscheinen. Zuletzt hatte ich obiges Bild unter meine Freitags-Beiträge gesetzt. Das Bild zeigt den Bodensee und eine Silhouette von Konstanz. Sicherlich ein schöner Ort, um sich dort am Wochenende zu erholen.