Über die Weihnachtsbotschaft nachdenken

Reise z. 3.Advent 2011 004

Das Bild zeigt aus Holz geschnitzte Krippenfiguren, die im Stuttgarter Bahnhof ausgestellt wurden. Diese Fotografie habe ich bewusst nicht zugeschnitten, so dass man auch noch etwas von den Leuchtreklamen im Bahnhof erkennen kann. Es gibt vieles, was uns von der Weihnachtsbotschaft ablenken kann. Oder vielleicht nehmen wir uns gar nicht die Zeit, bei diesen Krippenfiguren im Bahnhof stehen zu bleiben. (Foto aufgenommen im Dezember 2011)

„Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.“ (Lukas 2,19/Luther’84).

Richtig geraten, dieser Vers stammt aus der Weihnachtsgeschichte. Als Jesus geboren war, kamen Hirten zu Besuch an den Ort wo Maria mit dem Kind sich aufhielt. Diese Hirten berichteten interessante Dinge. Sie waren ganz normal bei ihren Herden gewesen. Es war Nacht. Da erschien ihnen ein Engel Gottes. Dieser Bote Gottes sagte ihnen nicht nur, dass Jesus geboren war, sondern auch, dass diese Geburt einst für viele Menschen große Freude bedeuten würde.

„Und der Engel sprach zu ihnen: ‚Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird: denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.‘ „ (Lukas 2,10+11/Luther’84).

Aber das war noch nicht alles. Als der Engel diese Worte zu ihnen gesprochen hatte, hörten die Hirten viele Engel wie sie sangen und Gott lobten:

„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“ (Lukas 2,14/Luther’84))

Viele von uns hören diese Worte alle Jahre wieder. Viele von uns haben sich an die Weihnachtsgeschichte und an die Worte der Hirten gewöhnt.

Eigentlich ist es doch klar, dass Maria sich all das gut merkte und darüber nachdachte. Schließlich bezog sich diese Botschaft ja auch auf ihr eigenes Leben und auf den Auftrag Gottes für sie.

Aber könnte die Botschaft von der Geburt Jesu auch für uns von Bedeutung sein? Vielleicht wenn wir an Jesus glauben möchten und unser Leben ihm weihen. Vielleicht könnten wir auch ein Teil von Gottes Plänen für uns Menschen werden.

„Große Freude, die allem Volk widerfahren wird“ – kann das auch für uns ein Grund zur Freude sein? Die Hirten sind damals hingegangen, um nachzusehen. Wie reagieren wir auf die Botschaft von Jesus Christus.

Ich denke, es wäre es gut, wenn wir neu über die gute Nachricht von Jesus Christus nachdenken würden. Wir leben in einer Zeit in der sehr viele Informationen auf uns einströmen. Wir lesen vieles und hören vieles an. Doch dann kommt der nächste Blogbeitrag, die nächste  E-Mail oder der nächste Film.

Auch in der christlichen Welt kann man sich berieseln lassen. Man hört Predigten an. Man singt Lieder.

Aber kommt es jemals so weit, dass uns die christliche Botschaft zu Herzen geht? Kommt es vor, dass uns etwas so wichtig wird, dass wir es nicht mehr vergessen? Erleben wir manchmal, dass wir wirklich anfangen, über ein Wort aus der Bibel nachzudenken?

Wenn ja, dann könnten wir etwas von der Freude für alle Menschen, von der in der Weihnachtsgeschichte die Rede ist, erleben. Wir könnten innerlich zur Ruhe kommen oder auch Gedanken zulassen, die uns ziemlich aufwühlen. So könnten Worte Gottes aus der Bibel für uns zum persönlichen Gewinn werden.

Dies ist mein letzter Beitrag vor Weihnachten. Ich wünsche allen meinen Lesern frohe und gesegnete Festtage!

 

 

 

3 Gedanken zu „Über die Weihnachtsbotschaft nachdenken

  1. Pingback: Über die Weihnachtsbotschaft nachdenken | Christliche Blogger Community

  2. Hello! I don’t speak German, but my husband does. He read me much of this and then translated it for me. But, I have your English site, so I will respond there sometime soon. Nice to meet you.

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  3. Nice to meet you. I have been listening to some of your songs and have read some of your posts. Thank you for the follow. I am glad your husband can translate for you. The Google translator sometimes is somewhat awkward.

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