Wie kann man Ruhe finden? (Teil 5) – Auf Gott hoffen

 

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In den letzten Wochen habe ich vier Gedanken angeführt, wie man nach Matthäus 11,28-30 Ruhe finden kann. Mancher mag sich denken, das ist zwar alles richtig, aber er geht irgendwie an der Hauptaussage dieser Verse vorbei.

Da ich mir vorgenommen habe, sehr viel über diese Verse nachzudenken, schreibe ich natürlich manches, was man in einem knappen Bibelkommentar so nicht finden wird. Außerdem möchte ich ja praktische Hilfen erarbeiten, für Menschen, die Probleme haben.

Ist es nicht oft so, man geht in den Gottesdienst und nimmt noch an anderen christlichen Veranstaltungen teil, aber wenn man Schwierigkeiten hat sucht man Hilfe aus anderen Quellen. Mein Anliegen ist zu erarbeiten, welche Hilfen der christliche Glaube tatsächlich zu bieten hat, wenn man sich ernsthaft darauf einlässt.

Mein fünfter Gedanke zum Ruhefinden aus diesen drei Versen am Ende des elften Kapitels bei Matthäus ist der offensichtlichste: Gott verheißt Ruhe. Wenn wir zu ihm kommen und uns auf ihn einlassen, sagt Jesus, dann werden wir Ruhe finden für unsere Seelen.

Aus der Geschichte des Volkes Israel lässt sich unschwer erkennen, dass sie viele Widerwärtigkeiten und Schwierigkeiten erleben mussten. Dennoch hat Gott ihnen Ruhe verheißen. Manchmal, wenn sie zu Gott beteten, hat Gott ihre Not gewendet.

Glaube bedeutet, auf Gott zu hoffen, selbst wenn alles hoffnungslos aussieht. Wer darauf vertraut, dass Gott helfen kann, der weiß sich auf dem richtigen Weg, wenn er auf gute Beziehungen zu Gott setzt.

Wenn wir ehrlich zu Gott kommen, wenn wir ihm unsere Verfehlungen bekennen und Vergebung empfangen, bekommt unser Leben eine neue Qualität. Jesus verspricht uns, dass wir Ruhe finden werden, wenn wir zu ihm kommen und mit ihm und für ihn leben wollen.

Abraham kann uns ein Vorbild im Glauben sein. Im vierten Kapitel des Römerbriefs lesen wir über ihn:

„Er hat geglaubt auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen war, dass er der Vater vieler Völker werde, wie zu ihm gesagt ist: ‚So zahlreich sollen deine Nachkommen sein.‘ Und er wurde nicht schwach im Glauben, als er auf seinen eigenen Leib sah, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, und auf den erstorbenen Leib der Sara. Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre und wusste aufs Allergewissesete: Was Gott verheißt, das kann er auch tun.“ (Römer 4,18-21/Luther 1984).

Auch Christen werden Leid und Schwierigkeiten erleben. Aber wer auf Gott vertraut, darf aufs gewissesete wissen: Meine Probleme haben nicht das letzte Wort!

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