Krankheit

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Seit Menschengedenken gehören Krankheiten zur menschlichen Erfahrung. Menschen können krank werden.

Krankheiten haben Ursachen und Folgen. Es gibt Bedingungen und Umstände, die die Entwicklung einer Krankheit begünstigen. Kranksein ist mit persönlichen Einschränkungen verbunden. Man kann bestimmte Dinge nicht mehr so tun wie man es gerne möchte. Es fehlt an Kraft und Energie.

Auch in der Bibel wird von Menschen berichtet, die krank waren. Manche wandten sich in ihrer Not zu Gott.

Im Neuen Testament lesen wir von vielen Kranken. Jesus hat sich um diese Menschen gekümmert und hat viele von ihnen geheilt. Es gibt so viele Heilungsgeschichten in den Evangelien, dass es mir schwer fällt, für diesen Artikel eine bestimmte Geschichte auszuwählen.

Die Heilungen waren Wunder, über die die Betroffenen und deren Angehörige froh sein konnten. Krankheiten und Gebrechen gingen oft auch mit wirtschaftlichen bzw. finanziellen Nachteilen einher. Kranke konnten an gesellschaftlichen Ereignissen nur bedingt teilnehmen. Kranke lebten oft am Rande der Gesellschaft.

Jesus heilte Menschen. Er hat sich um menschliche Nöte gekümmert. Er ist auf die zugegangen, die benachteiligt und an den Rand gedrängt waren.

Die Heilungswunder sollten aber auch eine tiefere Botschaft vermitteln. Wo das Reich Gottes anbricht, geschieht den Menschen Gutes. Im Reich Gottes wird es einst kein Leid mehr geben. Gott ist größer als all unsere menschlichen Nöte und Probleme. Krankheiten und Tod haben nicht das letzte Wort.

Manchmal hört man davon, dass Gott auch heute noch Menschen heilt, die ihn im Gebet darum bitten. Die Bibel bezeugt, dass Jesus gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist.

Christen können sich damit trösten, dass Gott größer ist als unsere Krankheitsnöte. Er kann heilen. Er kann die Dinge zum Guten wenden. Er kann unsere Herzen mit Zuversicht und Trost erfüllen, selbst wenn es uns schlecht geht. Dieses Wissen nimmt etwas von dem Schrecken, der mit Krankheiten einher gehen kann.

Kann man heute noch an Wunder glauben?

Seit der Zeit der Aufklärung haben viele versucht die biblischen Wunder weg zu erklären. Infolgedessen glaubte man auch nicht mehr, dass Gott als Antwort auf Gebet heilen könnte.

Man verwarf den Gedanken an glaubensbedingte Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Krankheit. Man konzentrierte sich auf wissenschaftlich überprüfbare Ursachen und Heilmittel.

Es hat sich aber auch gezeigt, dass es Zusammenhänge zwischen seelischen Gegebenheiten und Krankheiten gibt. Es gibt sogenannte psychosomatische Krankheiten. Das sind Symptome, die aufgrund von psychischen Problemen auftreten.

Man hat auch festgestellt, dass der menschliche Körper mit Mechanismen ausgestattet ist, die ihm helfen, mit Krankheitserregern fertig zu werden. Der Körper hat Möglichkeiten, sich selbst zu reparieren.

Wir sind so geschaffen, dass Wunden –beispielsweise – verheilen können. Es gibt unterschiedliche Schulen und Theorien, was man tun kann, um die sogenannten Selbstheilungskräfte zu aktivieren bzw. zu unterstützen. (Freilich können sowohl Medikamente als auch alternative Behandlungsmethoden unerwünschte Nebenwirkungen haben.)

Psyche und Gesundheit hängen miteinander zusammen. Das liefert auch eine wissenschaftstaugliche Erklärung dafür wie es sein kann, dass Menschen, die zu Gott beten manchmal daraufhin wieder gesund werden.

Der Trost des Evangeliums

„Ein gelassenes Herz ist des Leibes Leben…“ (Sprüche 14,30) Schon der Verfasser der Sprüche wusste um einen Zusammenhang zwischen unserem Gemüt und unserer Gesundheit.

Mehr als die Lehren anderer Religionen bietet das christliche Evangelium Hoffnung und Trost. Der Glaube an Jesus Christus bietet Vergebung unserer Sünden, Frieden mit Gott und über den Tod hinaus die Hoffnung auf ein ewiges Leben bei Gott. All das ist ein freies Geschenk an den, der Jesus vertraut – unabhängig von unseren Leistungen oder Errungenschaften.

In Jesus ist Gott selbst auf die Erde gekommen und hat am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet als Mensch zu leben. Jesus verheißt allen Gläubigen Kraft zu einem gottgefälligen Leben. Er lässt Gläubige nicht allein. Er ist durch den Geist Gottes bei ihnen.

„In dir ist Freude in allem Leide, o du süßer Jesus Christ! Durch dich wir haben himmlische Gaben, du der wahre Heiland bist. Hilfest von Schanden, rettest von Banden. Wer dir vertrauet, hat wohl gebauet, wird ewig bleiben. Halleluja. Zu deiner Güte steht unser Gmüte; an dir wir kleben im Tod und Leben, nichts kann uns scheiden. Halleluja.

Wenn wir dich haben, kann uns nicht schaden Teufel, Welt, Sünd oder Tod; du hast’s in Händen, kannst alles wenden, wie nur heißen mag die Not. Drum wir dich ehren, dein Lob vermehren, mit hellem Schalle freuen uns alle zu dieser Stunde. Halleluja. Wir jubilieren und triumphieren, lieben und loben dein Macht dort droben mit Herz und Munde. Halleluja.“                       (Cyriakus Schneegaß geb. 1546).

 

(Bitte Bild anklicken, um das Video zu starten. Laufzeit etwa 4 Minuten.)

 

 

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Beiträge, die ich in der Kategorie „Ratgeber“ veröffentliche

4 Gedanken zu „Krankheit

  1. Schauen wir in diesem wunderbaren Buch nach,
    finden wir ja auch eine Ernährungs-technische, wie auch eine Anleitung im Bereich Hygiene & Co.- und auch ein Prinzip …

    Wenn wir einfach mehr dem Herrn vertrauen …

    Alles Liebe,
    Raffa.

    Gefällt 1 Person

  2. Ja, die Art wie wir uns ernähren und natürlich Hygiene sind wesentlich, wenn es um Gesundheit geht. Zu diesen Themen kann man sicher auch Anregungen in der Bibel finden.

    Gottvertrauen kann wachsen, wenn wir uns mit der Bibel beschäftigen, darüber nachdenken, beten und uns danach ausrichten. Danke für Deine Aufmerksamkeit und Deinen Kommentar!

    Gefällt 1 Person

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