„Wie denkt wohl Jesus über mein Leben?“

 

blue and red dress religious man illustration

Photo by Magda Ehlers on Pexels.com

 

Wie denkt wohl Jesus über mich und meinen Lebenswandel? Das ist sicherlich eine Frage, über die jeder, der sich Christ nennt, -wenigstens manchmal – nachdenken sollte.

Man könnte diese Frage aber auch anders formulieren: Was mache ich aus dem, was ich über Jesus und über seine Lehren weiß? Inwieweit gehe ich auf die Botschaft Jesu ein?

Meinem Blog liegen Verse aus dem 11. Kapitel des Matthäusevangeliums zugrunde. Im vierten Kapitel lesen wir davon wie Jesus seinen Dienst begann. Inzwischen ist schon vieles geschehen. Viele Menschen haben Jesus lehren gehört. Jesus hat allerlei Krankheiten und Gebrechen geheilt.

Im 11. Kapitel denkt Jesus aber kritisch über die Resultate seines Wirkens nach. Obwohl er viel Aufsehen erregt hat, sieht er sich dazu veranlasst, ein negatives Fazit zu ziehen. Jesus ist betrübt über die Oberflächlichkeit so vieler Menschen. Er vergleicht sie mit Kindern, die gerade irgendetwas spielen und wollen, dass alle anderen mitmachen. (Vgl. Vers 16+17).

Kurz zuvor hat er Boten von Johannes dem Täufer empfangen. In Jesu Augen war Johannes ein großer Prophet Gottes. (vgl. Verse 9-11). Wegen seiner Verkündigung hatte König Herodes ihn gefangen nehmen lassen. Vielleicht hat so mancher seither die Botschaft des Johannes innerlich ad acta gelegt.

„Johannes ist gekommen, aß nicht und trank nicht; so sagen sie: Er ist besessen. Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt; so sagen sie: Siehe, was ist dieser Mensch für ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder!“ (Matthäus 11,18+19a/Luther 1984).

Offensichtlich wusste Jesus um sehr leichtfertige, harsche Kritiker seiner Person und seines Dienstes. Darüber hinaus war er aber auch traurig über Reaktionen derer, unter denen besonders viele seiner Wunderheilungen geschehen waren. Diese Menschen hatten einen Vorgeschmack des Himmels erlebt, aber das veranlasste sie nicht, ihr eigenes Leben und ihre Herzenseinstellung Gott gegenüber zu überdenken.

„Da fing er an, die Städte zu schelten, in denen die meisten seiner Taten geschehen waren; denn sie hatten nicht Buße getan: Wehe dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wären solche Taten in Tyrus und Sidon geschehen, wie sie bei euch geschehen sind, sie hätten längst in Sack und Asche Buße getan. … Und du Kapernaum… Doch ich sage euch: Es wird dem Land der Sodomer erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dir.“ (Matthäus 11,20-24/Luther 1984).

 

bible black background book chapter

Photo by Pixabay on Pexels.com

 

Wie reagieren Sie auf manche Segnungen Gottes in Ihrem Leben? Hat Gott Ihnen Erfolg und Gesundheit geschenkt? Hat er Sie vor manchem Unheil bewahrt?

Manche haben auch in Krankheitszeiten oder in Notlagen zu Gott um Hilfe gebetet. Aber wie reagieren wir, wenn sich nach Gebet tatsächlich alles zum Guten wendet? Macht uns das dankbar gegenüber Gott? Veranlasst uns das, Gott mehr zu vertrauen und unser Leben ihm zu weihen? Im elften Kapitel des Matthäusevangeliums lesen wir, dass Jesus traurig war über hartherzige und gleichgültige Reaktionen seiner Mitmenschen.

In Deutschland gibt es viele Möglichkeiten Gottes Maßstäbe und die Botschaft Jesu kennenzulernen. Doch viele achten sogar die Segnungen einer christlichen Kultur für gering. Unsere sozialen Einrichtungen, Fürsorge für Kranke und Behinderte und unzählige Schulen und Bildungsmöglichkeiten sind doch nicht zuletzt aufgrund von christlichem Gedankengut entstanden.

Wie reagierte Jesus? Zog er sich enttäuscht und frustriert zurück? Nein. Er betonte, was er den Menschen schenken möchte.

Jesus wusste sich zu all denen gesandt, die ungekünstelt, aus schlichtem und aufrichtigem Herzen nach Gott fragten (vgl. Vers 25). Ihm war bewusst, dass viele Menschen sich innerlich abquälen.

Seine Trauer über mangelhafte Resonanz auf seine Liebestaten und auf seine Lehre veranlasste ihn, seine Einladung an alle erneut und deutlich auszusprechen: „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“(Matthäus 11,28-30/Luther 1984).

IMG_3047HellerMOPT

Jeder, der gerne mit mir über menschliche Nöte und über Jesu Einladung und Angebot nachdenken möchte, ist herzlich eingeladen, meinem Blog zu folgen. Bitte klicken Sie dazu auf die entsprechende Schaltfläche auf meiner Seite.

Ergänzungen und Anmerkungen in den Kommentaren sind willkommen.

 

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s