Was uns wichtig ist und die Botschaft Jesu

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Solange wir am Leben sind, werden wir bestimmte Dinge tun oder unterlassen. Aktivität und Handeln gehört zum Lebendigsein.
Dabei gibt es freilich Unterschiede. Es gibt Freizeitbeschäftigungen oder auch Arbeiten, die uns leicht fallen. Im Gegensatz dazu sind wir manchmal körperlich gefordert und müssen scheinbar unsere letzten Kräfte aufbrauchen. Es kommt auch vor, dass wir eine Tätigkeit als eine Belastung empfinden, weil wir befürchten, wir könnten den Anforderungen nicht gerecht werden.
Auch Menschen, die sich zu Jesus bekennen, sind lebendig und werden vieles tun oder nicht tun. Es kann schon vorkommen, dass sich jemand so oder so verhält, gerade weil er Christ ist.
Es wurden viele theologische Bücher über die Rolle von Werken und Glauben im Leben eines Christen geschrieben. Selbst unter evangelikalen Gruppierungen gibt es unterschiedliche Auffassungen. Manche betonen die christliche Freiheit. Andere legen großen Wert darauf, dass sie bestimmte eher eng gefasste Regeln einhalten.
Wie ein Christ denkt und handelt hängt zum Teil von seiner Erziehung und den Menschen ab, mit denen er zu tun hat. In einer Gemeinde, die überwiegend aus Arbeitern besteht, werden vermutlich andere Schwerpunkte gesetzt als in einer christlichen Studenten- oder Akademikervereinigung.
Es gibt Gemeinden, in denen möglichst viele Gläubige irgendwie aktiv sind. In anderen Gruppen oder Kirchen stehen bestimmte „Profis“ sehr im Vordergrund.
Jesus sagt uns: „Nehmt auf euch mein Joch…“ In einem früheren Beitrag habe ich von einer Grudsatzentscheidung gesprochen. Ich bete zu Jesus und sage, ich möchte, dass er der Herr meines Lebens sei und dass er mir meine Sünden vergibt.
Es kann sein, dass zwei Menschen die gleiche Predigt hören, aber ganz unterschiedlich darauf reagieren. Es ist möglich, dass Leute, die sich entscheiden, Jesus nachzufolgen, dabei verschiedene Schwerpunkte setzen.
Vermutlich hören Kranke das Evangelium mit anderen Ohren als jugendliche Sportler. Wie wir auf die Botschaft reagieren hängt zum Teil von unseren persönlichen Bedürfnissen ab. Was uns sonst im Leben wichtig ist hat einen Einfluss darauf, welche Bibelstellen sich uns einprägen und was wir daraus machen.
In Matthäus 11,29 gibt Jesus uns keinen Katalog von Anweisungen, was es genau bedeutet, sein Joch auf sich zu nehmen. Er sagt an dieser Stelle nicht genau, dass wir dieses oder jenes tun oder lassen sollen. Er richtet unsere Blicke nicht auf Werke, die wir tun sollen. Er sagt aber, wir sollen zu ihm kommen und von ihm lernen.
Ob unser christlicher Lebenswandel uns zufrieden und gelassen macht, hängt mit von unserer eigenen Einstellung ab. Manche versuchen vielleicht andere Gläubige zu beeindrucken. Oder sie denken, weil sie viele Regeln einhalten, müsse Gott das honorieren.
Jesus fordert uns auf: „Lasst euch wirklich auf Gott ein! Konzentriert euch nicht auf eure eigenen religiösen Leistungen. Sagt euch nicht: Dieses und jenes befolge ich und dann muss aber gut sein!“
Jesus möchte, dass wir lernen, was er uns in unsere Situation hinein sagen möchte. „Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir… so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.“

 

Christen finden Ruhe Feature

So heißt mein wöchentlicher Hauptbeitrag, der zumeist am Freitag Abend erscheint.

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