Beitrag Nr. 18 über die Sanftmut Jesu

KuhMt.11,29

Inzwischen habe ich 17 Beiträge in meiner Kategorie „Die Sanftmut Jesu“ veröffentlicht. Ich denke, wer diese Texte gelesen hat, kann sich etwas besser vorstellen, wer Jesus ist, und was es bedeuten könnte, wenn  man sich auf ihn einlässt.

Theologen bezeichnen die Verse in Matthäus 11,28-30 als den „Heilandsruf“. ‚Heiland‘ ist dabei ungefähr ein anderes Wort für ‚Herr‘. Weil Jesus in diesen Versen dazu auffordert, wir sollen von ihm lernen, habe ich viel über Jesus als Lehrer geschrieben.

Egal, ob wir über Jesus als unseren Herrn oder als unseren Lehrer nachdenken, es ist gut zu wissen,, dass er trotz seiner Größe und Macht sanftmütig mit Menschen umgeht. Er versteht uns und er kann mit uns mitfühlen.

Ich habe Aspekte aus dem Leben Jesu behandelt, in denen sich die „Sanftmut“ Jesu gezeigt hat. Ich habe andere Bibelverse besprochen, in denen die Worte „Sanftmut“ oder „sanftmütig“ vorkommen.

Unter meiner Kategorie „Von Jesus lernen“ habe ich gesagt, dass es leichter ist, von Jesus zu lernen, weil er sanftmütig ist und weil er auf uns eingeht. Jetzt unter der Kategorie „Die Sanftmut Jesu“ habe ich festgestellt, dass Jesus möchte, dass wir Sanftmut von ihm lernen.

Sanftmut lernen

Sanftmut zu lernen scheint auch ein Weg zu sein, um mehr von dieser Ruhe zu erleben, von der Jesus spricht. Psychologisch gesehen kann man einen Zusammenhang zwischen innerer Gelassenheit und unserer Einstellung zu anderen Menschen feststellen. Es ist die Art wie wir über Situationen und Umstände denken, und wie wir damit umgehen, die uns entweder aus der Haut fahren oder gelassen bleiben lässt.

Wer sich mit christlichem Gedankengut beschäftigt, wird dabei auch etwas von der Sanftmut Jesu mitkriegen. Bibellesen, Predigten anhören und sich über Bibeltexte austauschen, kann uns helfen, eine sanftmütige Einstellung zu entwickeln.

Christliche Spuren in unserer Kultur

Wir haben wenig Vorstellung davon wie sehr unsere christliche (oder auch nachchristliche) Kultur von der Sanftmut Jesu geprägt ist. Wir schrecken aber auf, wenn Menschen aus einem anderen Kulturkreis sich „unchristlich“ verhalten und sogenannte Ehrenmorde begehen. Diese Menschen nehmen Rache an anderen oder sie bestrafen auch Familienangehörige, von denen sie glauben, dass diese ihre Ehre beschmutzt hätten.

Wir halten es für eine Tugend, wenn jemand auf andere Rücksicht nimmt. Bei uns in der Arbeitswelt wird von Wertschätzung für die Leistung und Arbeit der anderen geredet. Beides dürfte ein Ausläufer von christlichem Gedankengut sein.

Die Rolle des Heiligen Geistes

Ich habe auch erwähnt, dass der Heilige Geist uns helfen will, von Jesus „Sanftmut“ zu lernen. Es ist das Wirken des Heiligen Geistes, wenn ein Bibelwort uns anspricht.

Es ist das Wirken des Heiligen Geistes, wenn wir anfangen, über Gottes Maßstäbe und über unser eigenes Leben nachzudenken. Es ist das Wirken des Heiligen Geistes, wenn wir anfangen Jesus zu vertrauen. Es ist vom Heiligen Geist gewirkt, wenn wir glauben und erfassen können, dass Jesus uns unsere Sünden und Verfehlungen vergibt.

Wir können diesen Weg beschreiten, indem wir zu Jesus beten:

„Herr, ich möchte von dir lernen, sanftmütig zu sein. Hilf mir zu verstehen wie mein Leben in deinen Augen aussieht. Zeige mir, wie viel ich versäume, wenn ich ohne dich lebe. Vergib mir meine Sünden. Schenke es, dass mein Leben durch dein Wort und deine Art geprägt wird. Lass mich teilhaben an deiner Ruhe und an dem inneren Frieden, den du schenkst. Amen.“

 

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