Die letzten Worte Jesu an seine Jünger und seine Himmelfahrt

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„…aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein… Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg…“ (Apostelgeschichte 1,8+9/Luther 1984).

 

Gestern war der Feiertag, an dem wir uns nach dem Kirchenjahr besonders an die Himmelfahrt Jesu erinnern. Mancher mag einwenden: Himmelfahrt, wie soll das zugegangen sein? Damals gab es noch keine Flugzeuge und Weltraumraketen waren auch noch nicht erfunden. Also was hat es dann mit der Himmelfahrt Jesu auf sich?

In der Bibel wird nur sehr knapp von der Himmelfahrt Jesu berichtet. Den ausführlichsten Bericht finden wir hier in der Apostelgeschichte. Lukas berichtet, dass Jesus emporgehoben wurde und dass ihn eine Wolke umhüllte, so dass die Jünger ihn nicht mehr sehen konnten.

Weiter lesen wir, dass die Jünger nach oben zum Himmel sahen und dass zwei Männer in weißen Gewändern sie daraufhin ansprachen: „Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.“ (Apostelgeschichte 1,11).

Die Berichte in der Bibel geben nicht viel her, um physikalische Untersuchungen anstellen zu können, wie es zugehen könnte, dass ein Mensch himmelwärts entrückt wird. Tatsächlich haben die Verfasser des Neuen Testamentes dabei gar nicht über die Existenz oder nicht-Existenz vergleichbarer physikalischer Phänomene nachgedacht.

Die Jünger erkannten, dass hier der allmächtige Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde im Spiel war. Gott, der die Welt und das Universum gemacht hat, steht über den Gesetzmäßigkeiten, die wir sonst beobachten können. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass einer der ersten russischen Raumfahrer berichtete, er habe Gott dort nicht gesehen.

Das Markusevangelium formuliert knapp und prägnant: „Nachdem der Herr Jesus mit ihnen geredet hatte, wurde er aufgehoben gen Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes.“ (Kapitel 16,19). Es war der Abschied Jesu von seinen Jüngern. An diesem Tag erkannten sie deutlicher als sonst, dass Jesus tatsächlich der Sohn Gottes war.

Es geht gar nicht so sehr darum wie man sich die Himmelfahrt Jesu vorstellen kann. Viel wichtiger ist die Frage wer Jesus wirklich war und wer er heute ist. Wer ist Jesus für mich? Was könnte er für mich sein und werden, wenn ich mich auf ihn einlasse?

Zweifellos hatten die letzten Worte, die Jesus zu seinen Jüngern sagte, bevor er vor ihren Augen verschwand besonderes Gewicht. Jesus versicherte ihnen noch einmal, sie würden den Heiligen Geist empfangen. Ihm war es sehr wichtig, dass seine Jünger als Zeugen von Jesus vielen Menschen die Frohe Botschaft verkündigen sollten.

Wie kann jemand als ein Zeuge etwas über Jesus sagen? Ein Zeuge kann und darf nur sagen was er weiß. Die Jünger hatten Jesus etwa drei Jahre lang gekannt und mit ihm gelebt.

Ich würde gerne viel besser verstehen und erfassen wie es war, als Jesus hier auf der Erde wandelte. Wie hat die Begegnung mit Jesus das Leben von Menschen verändert?

Welche Gefühle und Eindrücke haben die Jünger bekommen, wenn Jesus viele Menschen heilte? Was hat die Leute beschäftigt, wenn sie Jesus reden und lehren hörten? Was hätte Jesus mir heute zu sagen?

 

Ein Gedanke zu „Die letzten Worte Jesu an seine Jünger und seine Himmelfahrt

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